Antworten zum ÖPNV-Konzept

Schriftlich gestellte Bürgerfragen werden hier beantwortet

Mehrere hundert Menschen sind zu den Bürgerinfo-Veranstaltungen über den ÖPNV am 12. Oktober 2016 und am 7. April 2017 gekommen, um sich über die Planungen für den ÖPNV zwischen Remseck am Neckar, Ludwigsburg und Markgröningen zu informieren. Das Interesse war beide Male sehr groß, sich über die verschiedenen möglichen Systeme zu informieren. Viele nutzten die Möglichkeit, ihre Fragen zu den Stadtbahnvarianten schriftlich zu stellen. Laufend werden die Fragen geklärt, die Antworten sind hier - jeweils den Verkehrsmitteln zugeordnet - online zu lesen. Neue Fragen werden nach und nach beantwortet, in den einzelnen Bereichen stehen die neuesten Antworten an erster Stelle.

Fragen zur allen Verkehrssystemen

Welche Kosten (in Prozent) kommen auf die Kommune zu?

Bei der Stadtbahn wird ein Defizit zu erwarten sein. Das heutige Busnetz in Ludwigsburg wird weitgehend durch den Landkreis getragen. Das zukünftige Busnetz soll eigenwirtschaftlich betrieben werden. Die genauen Folgekosten für BRT und Eisenbahn sind abhängig vom genau zu definierenden Angebot zu ermitteln.

(Qualität) (Investorkosten) (Folgekosten)

Haben die Entscheidungsträger im Rathaus sich mal in den Städten wie zum Beispiel Strasbourg oder Freiburg den reibungslosen Verkehr genau angesehen?

Ja. Diese sind jedoch nicht vergleichbar.

(Qualität) (Verkehr)

Auf bequeme Einstiege und selbständige Handhabung für Behinderte achten - Barrierefreiheit!

Die Barrierefreiheit im ÖPNV ist im Personenbeförderungsrecht geregelt und ab 2022 für öffentliche Verkehrsmittel Pflicht. Die Kommunen und Verkehrsunternehmen setzen die Maßnahmen um und die Vorgaben sind bei den gegenwärtigen BRT bereits Standard. Dort kann ebenerdig mit geringem Spalt (aufgrund der lenkbaren Achsen besser an die Haltestelle fahrbar) auch mit Rollstuhl und Rollator eingestiegen werden. Gleichzeitig können die Haltestellen z.B. mit sog. Kassel-Bords so ausgestattet werden, dass sie für Busse und Niederflurstadtbahnen nutzbar sind.

(Qualität) (Barrierefreiheit)

Wieviel Meschen können mit der Niederflurstadtbahn, wieviel mit dem BRT auf einer Linie befördert werden?

Das ist pauschal nicht beantwortbar, da dies von der Länge und Breite der Fahrzeuge abhängt. Busse werden teils bis zu 24 m lang angeboten. Bei O-Bussen gibt es in Europa auch Anhänger an Doppelgelenkbussen, bei Stadtbahnen gibt es Fahrzeuge von 20 bis 40 m und darüber hinaus. BRT und Busse sind generell 2,55 m breit und haben bis zu vier Sitze pro Reihe, Stadtbahnen variieren in der Breite von 2,30 m bis maximal 2,65 und haben somit zwischen 3 und 4 Sitzen pro Reihe. Generell wird die Fahrzeuggröße gewählt, die aktuellem und zukünftig zu erwartendem Bedarf entspricht. Dabei spielt auch die Taktung eine Rolle und dem damit entstehenden Andrang an der Haltestelle. Die Stadtbahn ist gegenwärtig auf einen 15-Minuten-Takt auf jeder Linie ausgelegt, der Bus fährt heute im 10-Minuten- bzw. 20-Minuten-Takt.

(Qualität) (Betrieb)

BRT - Werbesendung! -> Warum nicht gleich richtig (Förderung Stadtbahn)? Warum keine Untertunnelung (Berlin)? Hochtram <-> Zukunft!

Weitere aufwändige Ingenieurbauwerke wie Tunnel oder Hochbahnbauwerke bedeuten höhere Investitionen, welche die Gesamtwirtschaftlichkeit gefährden. Darüber hinaus sind Hochbahnen weder stadtverträglich für Ludwigsburg noch notwendig.

(Regionale Bedeutung) (Verkehr)

Wurde schon eine Umfrage unter den Autofahrern gemacht, die von Aldingen über Kornwestheim auf die Schnellstraße fahren, ob die überhaupt umsteigen würden?

Ja, bei einer Pendlerbefragung der städtischen Verkehrsplaner im Jahr 2013 erklärten 43 Prozent der autofahrenden Berufseinpendler aus Remseck, dass sie an einer Nutzung des ÖPNV interessiert sind.

(Sonstiges)

Warum fragt niemand nach den Bedürfnissen der Möglinger und Markgröninger? Die Pendler wollen möglichst schnell am Knotenpunkt Bhf Ludwigsburg sein!

Die Bedarfsanalyse der Stadt Ludwigsburg aus einer Pendlerbefragung kam zum gleichen Ergebnis, weshalb dies im Rahmen der Doppelstrategie durch die frühzeitige Sanierung der Markgröninger Bahn ermöglicht werden soll.

(Sonstiges)

Bitte Interessen der Pendler ernst nehmen!

Dazu haben wir Pendlerbefragungen durchgeführt: Wo kommen Sie her? Wo wollen Sie hin? Das ist auch Grundlage unserer Planungen. Erkenntnisse aus einer Umfrage war: Es gibt ein großes Potential von Pkw-Nutzern, die auf den ÖPNV umsteigen würden, wenn das Angebot besser wäre. BRT bietet die Möglichkeit, eine neue Fahrbahn nur in die Hauptrichtung zu bauen. Zweibahnig müsste man nur dort ausbauen, wo Bedarf besteht. Das BRT-System würde auf einer Bahn in die Weststadt führen; das Eisenbahnsystem ist für das Umland gedacht. Eine Stadtbahn oder auch ein anderes Schienensystem nach Waiblingen wäre nicht wirtschaftlich - hier ist eine Bustrasse besonders interessant für Pendler, um am Stau vorbeizufahren. Der BRT würde auf der Strecke eine wirtschaftliche Verbindung herstellen können.

(Sonstiges)

Wie tief muss die Straße aufgebrochen werden?

Bei BRT muss nichts ausgehoben werden, es sind keine weiteren Arbeiten außer der Neuordnung des Verkehrsraums nötig. Bei Hochflur- oder Niederflurbahn müssen Leitungen von der Mitte der Straße an die Ränder verlegt werden. Es müssten dann gegebenenfalls 2,5-3 Meter ausgehoben werden.

(Sonstiges)

BRT, Niederflur, Hochbahn: ein guter Nahverkehr funktioniert nur auf eigenen Trassen - wie soll die bestehende Parkierungs- und Alleeninfrastruktur bewahrt werden?

Ein Beispiel wäre eine Trasse über die Hindenburgstraße an der Friedenskirche vorbei. Hier sind eine Allee und Seitenraum vorhanden. Der wesentliche Unterschied zwischen einer Schienen- und einer BRT-Trasse wäre dabei: Für jede Schienentrasse müssen aufgrund des eigenen Gleiskörpers Kanäle und Leitungen darunter in den Seitenraum verlegt werden. Eine BRT-Trasse kann dagegen auf der bestehenden Fahrbahn verlaufen und ist damit flexibler. Alleen können dadurch bestehen bleiben, bei Niederflur oder Hochflur müssten die Bäume weichen. Parkplätze fallen bei einer eigenen Trasse in jedem Fall weg - es ist noch offen, ob dies auch bei BRT der Fall ist. Bei einer Stadtbahn müsste daraus bei diesem Beispiel eine gemischte Trasse werden.

(Trassenführung)

Könnten im Tunnel unterm Bahnhof lichtzeichengeregelt die Pkw der Stadtbahn / BRT hinterher fahren, wenn Gleise im Asphalt integriert?

Die Stadt Ludwigsburg hat eine Führung der Stadtbahn durch den ZOB Tunnel abgelehnt, da es Teils des Innenstadtrings und eine Haltestelle im Tunnel nicht integrierbar ist.

(Verkehr)

Kann man die Fassadenwand von der Südwest-Seite Bahnhof-Gebäude im Erdgeschoss rückversetzen und Bürgersteig unter Obergeschoss regengeschützt integrieren, um somit Schienen und BRT Platz zu schaffen?

Das Bahnhofsgebäude ist nicht im Besitz der Stadt Ludwigsburg - ein Wetterschutz für die Fahrgäste wird jedoch eingeplant.

(Sonstiges)

Ohne die Folgekosten sind keine Entscheidungen möglich?

Das Vorliegen der Folgekosten ist von hoher Bedeutung für die Abschätzung zukünftiger Belastungen der öffentlichen Haushalte der von den Systemen tangierten Kommunen. Hierbei ist insbesondere hervorzuheben, dass die Folgekosten nicht nur aus dem Blickwinkel des endgültigen Netzes zu betrachten sind, sondern auch aus dem Blickwinkel der Zeitphase bis zur endgültigen Fertigstellung des Netzes, insbesondere wenn es um Stadtbahnsysteme geht, die mit Oberleitung und Gleisen zwei eigene Fahrwege benötigen, die zusätzlich zum Straßenraum gebaut, gewartet und regelmäßig instandgesetzt werden müssen.

(Folgekosten)

Wie werden wegfallende Parkplätze kompensiert?

Die uns vom Landratsamt zur Verfügung gestellten Pläne machen hierzu keine Aussagen.

(Verkehr)

Betriebskostenvergleich Bus versus Bahn?

Das sind für die Entscheidung wichtige Zahlen, die derzeit erabeitet werden.

(Folgekosten)

Der ZOB hat noch eine große freie Parkfläche für Busse - warum wird diese freie Fläche bei der Neuplanung des ZOB nicht berücksichtigt?

Die Planung des ZOB sieht die Einbindung und Neuordnung aller zur Verfügung stehenden Flächen vor.

(Trassenführung)

Es wurde viel über Wirtschaftlichkeit und Erreichbarkeit informiert - was sind Vor- und Nachteile zu der Barrierefreiheit und Mobilität - ganz konkret: Bordsteine, Ein- und Ausstieg in Stadtbahn / Bus?

Generell sind alle Fahrzeuge und Haltestellen bei Neubau barrierefrei zu bauen. Hierzu gibt es sowohl für Schienenfahrzeuge als auch für Busse zahlreiche Lösungen, um dies umzusetzen - spezielle Bordsteinkanten, eigene Bahnsteige, Schiebetritte etc.

(Barrierefreiheit)

Welche Lösung ist am besten kompatibel mit dem Fuß- und Radverkehr in LB, der ja verbessert werden soll?

Die beste Kompatibilität ergibt sich mit Verkehrssystemen, die keine neuen Barrieren und Hindernisse schaffen, die Fußgänger und Radfahrer gefährden können oder in ihrer Bewegungsfreiheit im Raum einschränken.

(Verkehr)

Welche Ziele/Quartiere wurden für den erweiterten ÖPNV (egal ob BRT/Nieder-/Hochflur) in den Stadtteilen Ludwigsburgs und den anderen Kommunen identifiziert? Wie verlagern sich Verkehrsströme in Abhängigkeit der jeweiligen Systeme (BRT/Nieder-/Hochflur) u

Aus den Fahrgasterhebungen des VVS werden die nachfragestarken ÖPNV Achsen in Ludwigsburg erkennbar. Ebenso liegen die Daten einer Pendlererhebung vor. Aus den Nachbarkommunen gaben z.T. über 50 % der heutigen PKW Nutzer an, auf den ÖPNV umzusteigen bei attraktiven Verbindungen. Weitere Aussagen zur Wirkung sind erst nach genauer Festlegung der Achsen für das BRT-System machbar.

(Konflikte Stadtverkehr) (Verkehr)

Die neue Kombi-Version ist für mich ein weiterer Versuch der Stadt LB (OB?) dieses Projekt zu torpedieren! Das Ergebnis wird sein, dass wieder einmal viele Pläne in der Schublade verschwinden!

Es ist vorgesehen, das Kombi-Konzept im Rahmen der Doppelstrategie als Vorlaufbetrieb umzusetzen, so dass der  Ausbau auf die Stadtbahn im Falle einer Fördermittelzusage realisiert werden kann. Die Stadt beabsichtigt die Doppelstrategie umzusetzen und hat hierfür einen einstimmigen Beschluss des Gemeinderats vorliegen.

(Konflikte Stadtverkehr) (Sonstiges)

Welche Variante kostet wie viel? Welche Varianten werden wie durch Bund, Land, etc bezuschusst?

Die Niederflurstadtbahn liegt bei 215 Mio. Euro. Die Reaktivierung liegt in einem Bereich unter 50 Mio. Euro.
Die Stadtbahn kann aufgrund der Projektsumme (über 50 Mio. Euro) nur über das Bundes-GVFG gefördert werden. Der Fördersatz beträgt bis zu 80%, wobei das Nicht-Erfüllen der Kriterien zu Abschlägen führt.
Die Reaktivierung kann je nach Trägerschaft der Strecke und aufgrund der Projektsumme unter 50 Mio. Euro über das Land finanziert werden.
Nach dem Landes-GVFG beträgt die Förderquote 50%, nach dem Landes-Eisenbahn-Förderungsgesetz 75%.
Der BRT kann nach dem LGVFG mit 50% gefördert werden.

(Kosten) (Förderung)

Würde der Fördergeber einen Wechsel des Systems mitmachen?

Das Land Baden-Württemberg als einer der Fördermittelgeber hat die Option der Doppelstrategie ins Spiel gebracht. Die Reaktivierung und BRT-Trassen würden durch das LGVFG förderbar sein. Die Markgröninger Bahn könnte je nach Betreiberschaft auch durch Mittel des LEFG gefördert werden.

(Kosten) (Förderung)

Auf wieviele Jahre legt man die Investitionen aus? Lebenszykluskosten?

Abhängig von der Nutzung/Abnutzung ca. 30-40 Jahre mindestens.
- Feste Fahrbahn (Betonplatte) ca. 100 Jahre
- Trasse selbst ewig
- Schwellen halten ca. 80 Jahre
- Schienen 20-40 Jahre

(Kosten) (Sonstiges)

Bis wann fällt die Entscheidung?

Die Gremien der Stadt LB und des Landkreises haben sich für die Doppelstrategie entschieden. D.h. die Stadtverwaltung LB hat nun die Aufgabe die Reaktivierung der Schienenstrecke Ludwigsburg - Markgröningen voranzutreiben, parallel wird ein BRT System geplant und das Landratsamt bei der Förderantragstellung zur Niederflurbahn unterstützt. Jedes Thema für sich ist ein Baustein, der parallel bearbeitet wird.

(Zeit) (Sonstiges)

Warum stellt die Stadt LB erst nach 10 Jahren die Frage zum Bedarf?

Der Bedarf war stets Bestandteil der Abwägungen.

(Zeit) (Sonstige)

Kann es noch zu politischen Konflikten und Rückschlägen mit Verzögerungen (zum Beispiel im Osten) kommen?

Wir brauchen jetzt sorgfältige Analysen, müssen Konflikte ansprechen und gemeinsam Lösungen entwickeln, für mehr Verkehrsgerechtigkeit!

(Zeit) (Sonstiges)

Fragen zum Bus Rapid Transit - BRT

Warum wird es als Nachteil eingestuft, Straßenbahnen teilweise auf der selben Fahrspur wie Autos fahren zu lassen, dies jedoch beim BRT als Vorteil und Chance zur vielseitigen Streckengestaltung gepriesen?

Die Förderrichtlinien sehen generell einen unabhängigen Fahrweg vor, auch wenn mittlerweile telematische Lösungen bei der Bevorrechtigung förderfähig sind. In Bezug auf die Flüssigkeit des Verkehrsbetriebs sollen aber solche Abschnitte Ausnahmen und nicht die Regel sein.
Auch fahrdynamisch ergeben sich zwischen Stadtbahn und BRT Unterschiede, so dass eine Trennung beim BRT kein Muss, sondern ein Kann-Krtierium ist, da es generell keine zusätzliche Infrastruktur benötigt, um überhaupt fahren zu können, im Gegensatz zu einem Schienenfahrzeug, welches erst ein Gleis braucht.

(Technische Machbarkeit) (Trassenführung)

Wie groß sind die Radien des BRT?

Bei Doppelgelenkbussen des Typ "Van Hool Exqui.City" ca. 12 m.

(Technische Machbarkeit) (Sonstiges)

Welche Trassen könnte der BRT befahren?

Hierzu finden Sie eine Präsentation im Internet.

(Technische Machbarkeit) (Trassenführung)

Kann der neue, derzeit präferierte Alstrom-Bus auch am ZOB für Besucher ausgestellt werden?

Sofern es dieser Bus wird, könnte das eine Möglichkeit sein. Wir sind in Gesprächen.

(Technische Machbarkeit) (Sonstiges)

Welchen Antrieb könnte der BRT bekommen?

Sollte es zum Einsatz eines BRT-Systems kommen, ist es unser Ziel, dass die Fahrzeuge elektrisch betrieben werden. Mit welcher Fahrzeug- und Ladetechnik dies sein wird, steht heute noch nicht fest. In Frage kämen eine Schnellaufladung der Batterie tagsüber an bestimmten Haltestellen. Dies könnte mittels im Boden installierten Induktionsplatten erfolgen, oder aber auch von oben, über so genannte Pantografen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Batterien eine solche Kapazität haben, dass sie den ganzen Tag über fahren können und nach Schichtende im Depot laden. Von diesem technischen Szenario ging auch die BRT-Machbarkeitsstudie aus. Denkbar sind auch Hybrid-O-Busse, wie in Esslingen, so dass in bestimmten Abschnitten Ladevorgänge während der Fahrt stattfinden können und dann wieder oberleitungslos gefahren wird, wo es stadträumlich angezeigt ist.

(Technische Machbarkeit) (Betrieb)

Wird bei der BRT Lösung der Takt in den Abend- und Nachtstsunden beziehungsweise an den Wochenenden versichtet? (Rute LB->Remseck)

Dies ist zuletzt im Rahmen der Angebotsplanung festzulegen.  Es wäre aber selbstverständlich, ein ganzheitliches und aufeinander abgestimmtes, bedarfsorientiertes und attraktives Tag- und Nachtnetz zu planen und anzubieten.

(Qualität) (Betrieb)

Im Nahverkehrsplan wird festgehalten, dass der Einstieg in die Fahrzeuge nur durch die vordere Tür geschehen soll - BRT- kompatibel?

Es wäre selbstverständlich, ein ganzheitliches und aufeinander abgestimmtes, bedarfsorientiertes und attraktives Tag- und Nachtnetz zu planen und anzubieten.

(Qualität) (Netz)

Was ist der Unterschied zum vorhandenen Bussystem (teilweise gleiche Strecke)?

Es geht um mehr Kapazität, auf stark belasteten und damit stark nachgefragten Achsen und um eine Verbesserung von Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.

(Qualität) (Sonstiges)

BRT vs Bus? Was ist der Unterschied? - Bus nicht komfortabel, unbequem (zum Beispiel das Schaukeln)

Der Unterschied liegt an folgenden Punkten:
- Fahrzeuge können als Doppelgelenkbus länger und laufruhiger sein.
- Die Innenausstattung kann hochwertiger gestaltet werden.
- Durch Elektrobetrieb gibt es sanfteres Anfahren und Bremsen sowie ruhigeres Fahren. Außerdem sind dadurch die Fahrzeuge leiser, was besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten beim An- und Abfahren nochmals deutlicher ins Gewicht fällt.
- Durch mehr Türen und der Möglichkeit, bereits an der Haltestelle einen Fahrschein zu kaufen, wird die Fahrgastwechselzeit reduziert und damit das System insgesamt pünktlicher gemacht und beschleunigt.
- Die BRT werden zusammen mit den anderen Bussen bevorrechtigt, so dass ein flüssiges Fahren möglich wird.
- Haltestellen für BRt haben Ausstattungsmerkmale, wie die Haltestellen in der Innenstadt und zusätzlich Fahrausweisautomaten
- Eigene Trassen an sinnvollen Stellen, wie z. B. Bündelungsstrecken für viele Bus- und BRT- bzw. später auch Stadtbahnlinien ermöglichen zusätzliche Beschleunigung, Entmischung der Verkehrsarten und mehr Zuverlässigkeit des Systems.
- Die Integration in die Verkehrsleitzentrale von Bussen und BRT sorgt für eine Optimierung des Gesamtverkehrs und damit dafür, dass durch den ÖPNV nicht unnötige Staus mit entsprechenden Emissionen entstehen.

(Qualität) (Komfort)

Warum soll der BRT in Schlösslesfeld umdrehen?

Das Schlösslesfeld soll attraktivere Nahverkehrsangebote erhalten. Dies soll auch als Vorlaufbetrieb auf die Stadtbahn geschehen. Es sind verschiedene Linienführungen denkbar und auch mit der lokalen Bevölkerung und Politik zu diskutieren.
Generell sind moderne Doppelgelenkbusse wendiger und haben nur Wenderadien von unter 12 m (Niederflurstadtbahn bei Neubau 25m), so dass auch ins Schlösslesfeld gefahren werden kann.

(Regionale Bedeutung) (Trassenführung)

Schade! Nur eine Werbeveranstaltung für die Stadtverwaltung und ihr bevorzugtes System!

Die Veranstaltung hatte das Ziel, die Öffentlichkeit über das Konzept der Stadt Ludwigsburg zu informieren und die Hintergründe für diese Konzeptentscheidung beleuchten. Durch die Doppelstrategie wird nun eine schrittweise Entwicklung des ÖPNV verfolgt, bei der Landkreis, Nachbarkommunen und Stadt gemeinsam mit Land und Region an einem Strang ziehen wollen.

(Regionale Bedeutung) (Sontiges)

Reine Werbeveranstaltung für BRT, keine offene Diskussion, Vertreter von BUND, VCD, andere Parteien wären sehr dankenswert gewesen!

Die Veranstaltung hatte das Ziel, die Öffentlichkeit über das Konzept der Stadt Ludwigsburg zu informieren und die Hintergründe für diese Konzeptentscheidung beleuchten.

(Regionale Bedeutung) (Sonstiges)

Warum schreiben Sie eine Info-Veranstaltung aus und dann machen Sie nur eine Werbeveranstaltung für das BRT-System daraus! Und was bringt dieses System für Ludwigsburg?

Die vom Gemeinderat einstimmig beschlossene  Doppelstrategie für ein Entwicklungskonzept für den ÖPNV sieht die rasche Reaktivierung der Schienenstrecke nach Markgröingen die Ergänzung mit einem BRT System Richtung Remseck und ins Industriegebiet West) da sie schnell und modular umsetzbar ist, somit zeitnah eine verkehrliche Verbesserung bringt und bedarfsorientiert ausgebaut werden kann. Parallel wird die Stadt das Landratsamt bei der Antragstellung eines Förderantrages für ein Niederflusystem unterstützen und begleiten. Dadurch wird eine spätere Umstellung auf ein Niederflurstadtbahnsystem möglich.

(Regionale Bedeutung) (Sonstiges)

Wie kann ich mir ein besseres Bild der BRT-Busse machen?

Im Internet finden Sie hierzu eine Präsentation.

(Regionale Bedeutung) (Sonstiges)

Kann es eine Testlinie geben?

Ja. (Regionale Bedeutung) (Netz)

Gibt es Erfahrungen, ob Bürger das BRT nutzen? (Bus ist zum Beispiel unkomfortabler für die Meisten)

Ja. Die Erfahrungen z. B. in Metz zeigten, dass die dort eingesetzten Doppelgelenkbusse in Kombination mit den höheren Qualitätsmerkmalen in puncto Pünktlichkeit, Sauberkeit , Zuverlässigkeit und Laufruhe stetige Fahrgaststeigerungen mit sich brachten.
Dies ist einer der Gründe, warum in der Doppelstrategie die Umrüstung auf Stadtbahn auf bestimmten Achsen vorgesehen ist. Bei eventuellen Fahrgaststeigerungen, die nicht mehr durch den BRT bewältigt werden könnten, wäre die Stadtbahn das nächst größere Transportsystem auf den bis heute vorgesehenen Achsen.

(Regionale Bedeutung) (Kompfort)

Immer BRT oder auch mal "normaler Bus"? / Je nach Bedarf gegebenenfalls auch mal Bus?

Dies wird vom kapazitiven Bedarf und von der zu erzielenden Reisezeit abhängen. Das bedeutet, dass generell BRT und Bus ein ganzheitliches Netz bilden. Wird später gemäß der Doppelstrategie die Niederflur-Stadtbahn in Ludwigsburg integriert, bleiben die BRT auf Achsen ins Umland und auf denjenigen, wo nach gegenwärtigem Förderantrag noch keine Stadtbahn geplant bzw. wirtschaftlich ist.

(Regionale Bedeutung) (Betrieb)

Darf man im Bus auch Fahrräder mitnehmen?

Für BRT Busse gilt: Ja, wenn man sie so ausstattet und es erlaubt. In den derzeit fahrenden Stadtbussen im VVS Gebiet wird dies in den VVS Beförderungsbedingungen geregelt. Generell gilt, eine Fahrradmitnahme ist grundsätzlich nicht gestattet mit der Ausnahme der Fahrradmitnahme auf einigen wenigen Linien zu gewissen Zeiten, die in den Bedingungen definiert wurden.

(Qualität) (Betrieb)

Wie funktioniert eine eigene BRT-Trasse Wilhelmstraße – Oßweil?

Eigene Trassen für den BRT sind erstrebenswert, weil sie damit den Komfort erhöhen. Wir müssen dazu nicht zwingend auf der Hauptstrecke fahren, sondern können auch über die Fuchshofstraße, Oststraße und Waiblinger Straße in Richtung Oßweil fahren. Bei der Trassenführung gibt es beim Bus eine höhere Flexibilität.

(Trassenführung)

Wie sollen die BRT fahren und noch „Rapid“ sein bei dem heutigen Verkehrsaufkommen?

Wir müssen überlegen, wie wir die Straßen für den BRT-Verkehr freibekommen. Beispielsweise könnten die Hoferstraße in eine Anliegerstraße umgewandelt werden, vergleichbar etwa mit dem Busbahnhof in Esslingen - weitere Möglichkeiten sind zu diskutieren. Als Planungsprinzip gilt dabei das „Magische Dreieck“: Bedarf und Angebot sind abzustimmen, das Rollmaterial ist zu analysieren und die Infrastruktur mitzu denken - wir brauchen somit eine ganzheitliche Analyse des Verkehrs nach der Leitfrage: Wie können wir alle Mobilitätsbedürfnisse befriedigen und die optimale Variante abwägen?

(Verkehr)

Warum sollte ein BRT-System nicht förderfähig sein?

BRT-Systemelemente sind förderbar durch das sogenannte Landesgemeindefinanzierungsgesetz (LGVFG) des Landes Baden-Württemberg. Fahrzeuge mit alternativen Antrieben werden durch ein weiteres Programm des Landes gefördert.

(Förderung)

Werden die BRTs autonom fahren oder werden sie auch weitere Arbeitsplätze schaffen?

Ein autonomes Fahren von Bussen gibt es aktuell nicht. In Rouen (Frankreich) wird eine optische Spurführung durch Markierungen auf der Fahrbahn eingesetzt, die den Bus führt, aber nicht den Fahrer ersetzt. Bei jedem System werden Arbeitsplätze in einer Form benötigt.

(Betrieb)

BRT 1 oder 2 Fahrspuren?

Dies ist im Einzelfall zu prüfen, wo es sinnvoll ist und wo nicht. Generell gilt der Grundsatz, dass dies in einem vernünftigen Verhältnis zu den anderen Mobilitätsträgern (Radverkehr, Motorisierter Individualverkehr, Schwerlastverkehr) zu betrachten ist.

(Sonstiges)

Ist BRT auch im Winter effizient? Wer übernimmt die Winterdienstkosten?

Für die Trassen gilt die gleiche Räum- und Sicherungspflicht wie für andere Straßen auch. Diese würden durch die Technischen Dienste durchgeführt werden. Ansonsten fahren diese Busse im Straßenraum. Jedes Fahrzeug, egal ob Stadtbahn, BRT oder Bus muss im Winter beheizt werden.

(Betrieb)

Schnellbus: Wer ist Träger dieses neuen ÖPNV-Systems?

Die Trägerschaft hängt davon ab, in welche Zuständigkeit das System fällt nach dem Personenbeförderungsgesetz.

(Betrieb)

Ist der BRT anstatt über Akku auch mit Wasserstoff betreibbar?

Im Prinzip ja, generell fahren mit Wasserstoff betriebene Busse mit Brennstoffzelle.

(Sonstiges)

Kann die BRT-Spur nachfolgend von Bus und Pkw mitbenutzt werden?

Das ist grundsätzlich möglich.

(Verkehr)

Wie wird der durch die separaten Fahrspuren wegfallende Platz für Kfz-Parken in der Hindenburgstraße, Leonberger Straße, Gröner Straße ersetzt, der insbesondere in der Leonberger Straße von Anwohnern genutzt wird?

Genauere Aussagen hierzu können erst bei Vorliegen einer detaillierteren Entwurfsplanung gemacht werden.

(Verkehr)

Würde der 15-Minuten-Takt auf allen Verästelungen eingehalten?

Ziel eines BRT ist ein dichter Takt mit hoher Pünktlichkeit. Entsprechend gilt es bei einer eventuellen Planung zu gewährleisten, genau dies zu erreichen, ohne dabei die anderen Verkehrsträger aus dem Auge zu verlieren.

(Betrieb)

Wieso wird beim BRT die Hoferstraße dafür exklusiv verplant, die Stadtbahn jedoch in die Schlachthofstraße gezwängt?

Die aktuelle Planung des Landratsamtes erfordert für die Wirtschaftlichkeit des Stadtbahnsystems eine Umfahrung der Weststadt. Hierfür muss das Gleis der Strecke Markgröningen-Ludwigsburg erreicht werden. Dies kann nur auf der Seite der Schlachthofstraße sinnvoll erreicht werden. Der BRT unterliegt nicht den gleichen technischen und finanziellen Zwängen, wie die Stadtbahn, so dass eine wirtschaftliche Anbindung der Weststadt über den Straßenraum möglich ist.

(Trassenführung)

Ist es möglich, ein BRT-System mit der SSB zu verbinden? Das BRT-System könnte doch auch für die SSB in den Außenbezirken sinnvoll sein?

Im Prinzip ja.

(Netz)

Kann ich im Schnellbus auch mein Fahrrad mitnehmen?

Grundsätzlich ja. Die Fahrzeuge haben eine Breite wie Stadtbahnen. Es geht somit weniger um das ob und wie, sondern um das wieviel. Hierzu ist zu klären, ob eine Fahrradmitnahme zugelassen werden soll und wenn ja, wie der Innenraum aufgeteilt werden soll, damit Radfahrende ebenso darin Platz finden, wie Mobilitätseingeschränkte und die anderen Fahrgäste.

(Betrieb)

Wie soll der Winterdienst auf der Busspur funktionieren?

Der Winterdienst erfolgt, wie bei allen Straßen in Ludwigsburg, durch die Technischen Dienste der Stadt.

(Betrieb)

Warum sollte durch BRT-System Landschaft zusätzlich versiegelt werden, wenn es durch ein Schienensystem verhindert werden könnte?

in Gleiskörper stellt auch eine Form von Oberflächenversiegelung vor, die im ersten Augenblick nicht ins Auge sticht. Eine zweispurige Strecke bedeutet eine etwa sieben Meter breite Trasse, die durch chemische Spritzmittel zusätzlich künstlich vegetationsfrei gehalten werden muss. Dort, wo keine Bündelungen mit bestehenden Straßen stattfinden können, entstehen aufgrund unterschiedlicher Trassierungsparameter sogar sogenannte Einschlusslinsen. Durch die stark eingeschränkte Wanderungsmöglichkeit für Lebewesen in diesen Einschlussbereichen können Populationen der zurückgebliebenen Arten zunehmend zugrunde gehen. BRT-Trassen können dagegen bündig mit bestehenden Straßenachsen geführt werden. Dadurch können neue Zerschneidungen und Einschlüsse vermieden werden.

(Trassenführung)

Ein Bussystem ist niemals so bequem wie ein Schienensystem!

Die Bequemlichkeit hängt weniger vom Gleis sondern von der Federung des Fahrzeugs, der Fahrzeugbreite und der Sitze ab. Dies gilt sowohl für Stadt- und Straßenbahn als auch für Busse.

(Komfort)

Muss auch unter einer BRT-Trasse die Leitung entfernt werden? Damit nicht ständig die Trasse ausgebessert werden muss!

Wenn die Trasse mit Asphalt ausgeführt wird, wie dies auch auf Autobahnen geschieht, ist dies nicht erforderlich.

(Sonstiges)

Mir gefällt die größere Flexibilität (und die geringeren Kosten) des Rapid Bus - die Stadt kann auf neue Situationen reagieren, neue Linien hinzufügen, unrenatable wegstreichen - außerdem stolpert man nicht über Gleisanlagen, und flexible Einbahnsysteme d

 

Das BRT-System bietet in der Tat die höchste Flexibilität bei der Linienführung, auch nachträglich und kann somit direkt am Bedarf orientiert werden. Es stellt im Gegensatz zu Gleissträngen im Straßenraum oder zu Rasengleisen keine Barriere im Raum dar.

(Sonstiges)

Wieso müssen die BRT-Busse so groß sein? Sind nicht kleinere, flexiblere Busse für die Innenstädte (Verdichtung) sinnvoller?

Bei einem BRT-System ist man hinsichtlich des Fahrzeugeinsatzes flexibel. Auch so genannte Solobusse mit 12 Metern Länge, wie sie meist in Ludwigsburg zu sehen sind, könnten also die Trassen nutzen. Umgekehrt sind auch Gelenkbusse noch flexibel genug, um in vielen Teilen eine gute Erschließung der Innenstadt sicherzustellen. Eine Stadtbahn hat jedoch eine höhere Kapazität. Um diese Fahrgastzahlen auch mit einem BRT-System abwickeln zu können, werden größere BRT-Fahrzeuge wie Gelenkbusse oder Doppelgelenkbusse empfohlen.

(Sonstiges)

Wie funktioniert die Stromversorgung Batterie?

Sollte es zum Einsatz eines BRT-Systems kommen, ist es unser Ziel, dass die Fahrzeuge elektrisch betrieben werden. Mit welcher Fahrzeug- und Ladetechnik dies sein wird, steht heute noch nicht fest. In Frage kämen eine Schnellaufladung der Batterie tagsüber an bestimmten Haltestellen. Dies könnte mittels im Boden installierten Induktionsplatten erfolgen, oder aber auch von oben, über so genannte Pantografen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Batterien eine solche Kapazität haben, dass sie den ganzen Tag über fahren können und nach Schichtende im Depot laden. Von diesem technischen Szenario ging auch die BRT-Machbarkeitsstudie aus.

(Sonstiges)

Bekommt BRT Bundeszuschuss? Laut Doktor Haas nicht!

Schnellbussysteme bekommen nach heutiger Gesetzeslage keinen Bundeszuschuss. Zum heutigen Stand wäre dies über eine Landesförderung möglich. Im Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz sind der „Ausbau und Umbau von Verkehrswegen und diesen dienenden Infrastrukturen ... insbesondere für integrierte Schnellbussysteme oder Spurbusse“ förderfähig. Der Fördersatz beträgt bis zu 50 Prozent.

(Förderung)

 

Wie hoch ist die Kapazität vom BRT (Sitzplätze, Stehplätze)?

Das ist letztlich davon abhängig, für welches Fahrzeugmodell man sich entscheidet. Die heutigen Fahrzeuge beim BRT-System in Straßburg, Mercedes-Benz Citaro G CNG, haben 149 Plätze, davon 49 Sitzplätze. Ein Gelenkbus Mercedes-Benz CapaCity L verfügt über 191 Plätze, darunter 45 Sitzplätze. Der batteriebetriebene Gelenkbus „Exqui.City“ der Firma Van Hool kann 107 Fahrgäste transportieren, darunter 46 auf Sitzplätzen. Der Doppelgelenkbus desselben Herstellers hat eine Kapazität von rund 180 Fahrgästen. Zum Vergleich: Ein SSB-Fahrzeug, Typ S-DT 8.12., kann eine Normalbesetzung von 258 Plätzen (darunter 94 Sitzplätze) aufweisen.

(Sonstiges)

Wie ist die Lebensdauer eines BRT-Fahrzeuges im Vergleich zur Stadtbahn?

Bei einem BRT-Fahrzeug hängt dies vom Modell und der Laufleistung ab. In der Regel kann man bei Busfahrzeugen eine Einsatzzeit von etwa zwölf Jahren heranziehen. Dies sind auch die üblichen Abschreibungszeiträume. Bei Schienenfahrzeugen ist von einer Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren auszugehen.

(Betrieb)

Zur Zeit wird gerade der neue ZOB geplant einschließlich städtebaulicher Wettbewerb! Werden die Planungen überarbeitet, da die Doppelgelenkbusse vom BRT-System nicht die Haltepositionen anfahren können?

Die Planung am ZOB berücksichtigt von Beginn an Haltestellen sowie Trassen für BRT und Stadtbahn.

(Konflikte Stadtverkehr) (Städtebau)

Wie wird Pattonville eingebunden? Wichtig:getrennte Streckenführung, sonst bleibt BRT bei Stau im Verkehr stecken! Streckenführung durch Pattonville: ist genug Platz für eine getrennte Trasse entlang der JFK?

Für die Stadtbahn wird die gleiche Raumbreite von 6,60m angesetzt, wie für eine zweispurige Straße. Eine eigenständige Führung ist also dort möglich, wo die eigene Trasse (z. B. in Pattonville) bereits freigehalten ist.
Darüber hinaus ist vorgesehen, dort eigene Spuren zu errichten, wo Stauungen zu erwarten sind. Dabei wird dennoch das Prinzip gelten, dass nur so viel Flächeninanspruchnahme wie nötig angesetzt wird.

(Konflikte Stadtverkehr) (Trassenbau)

Wie ist die BRT-Lösung mit dem ÖPNV der Zukunft (selbstfahrende Autos etc) vereinbar?

Für die Stadtbahn wird die gleiche Raumbreite von 6,60m angesetzt, wie für eine zweispurige Straße. Eine eigenständige Führung ist also dort möglich, wo die eigene Trasse (z. B. in Pattonville) bereits freigehalten ist.
Darüber hinaus ist vorgesehen, dort eigene Spuren zu errichten, wo Stauungen zu erwarten sind. Dabei wird dennoch das Prinzip gelten, dass nur so viel Flächeninanspruchnahme wie nötig angesetzt wird. (Konflikte Stadtverkehr) (Trassenbau)

Wieso soll es weniger Stau mit BRT geben, trotz eigener Trasse?

Ist ein ÖPNV-Angebot attraktiv genug, kommt es üblicherweise zu Verlagerungen vom MIV hin zum neuen Angebot. Jeder Fahrgast im BRT oder der Stadtbahn entspricht einem Fahrer oder Beifahrer in einem PKW und damit auch einer flächenmäßigen Entlastung auf der Straße.

(Konflickte Stadtverkehr) (Verkehr)

Wie sollen die BRT in (engen) Nebenstraße fahren?

Moderne BRT-Fahrzeuge haben Wenderadien von unter 12 Metern und sind sonst 2,55 m breit, wie Standardbusse. Generell fahren heute in Ludwigsburg Busse nur punktuell durch enge Nebenstraßen, z. B. an der Wendeschleife in Ossweil.

(Konflikte Stadtverkehr) (Trassenführung)

Wie sollen die BRT fahren und noch "Rapid" sein bei dem heutigen Verkehrsaufkommen?

Wenn verkehrstechnisch sinnvoll und möglich, sollten die BRT Busse auf eigenen Trassen fahren, ansonsten sind sie konsequent zu bevorrechtigen, z.B. an Lichtsignalanlagen.

(Konflikte Stadtverkehr) (Reisegeschwindigkeit)

Anteil BRT- Linienkilmoter auf eigener Trasse?

Vorgesehen sind mindestens BRT-Achsen in der Innenstadt und der Weststadt. Dies entspräche ca. 3km, was gemäß BRT-Standard einer BRT-Achse entspricht. Weitere Trassen sind angedacht, sollen aber bedarfsorientiert entwickelt werden und entweder für eine Umrüstung auf Stadtbahn kompatibel sein (was sich durch die identische Breite ergeben würde) oder durch die Linienführung auf Achsen, wo selbst mit einer Stadtbahn ein BRT weiter Sinn machen würde.

(Konflikte Stadtverkehr) (Trassenführung)

Sind die Kosten für den erforderlichen Umbau des Betriebshofs in den genannen Kosten von rund 50 Mio € enthalten? Soll die BRT-Trasse auch durch die Myliusstraße führen? Sofern eigene Trassen für das BRT-System entstehen sollen, ist dort ein gesonderter,

Die Grenze von 50 Mio. Euro ergibt sich aus der Maximalhöhe des Landes-Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, in der BRT-Trassen gefördert werden. Die Summe ist sehr großzügig bemessen. Der BRT soll auch in der Myliusstraße fahren. Die Wendigkeit von angedachten Doppelgelenk-Fahrzeugen ist mit unter 12 m Wenderadius deutlich kleiner als bei Stadtbahnen und der Verkehrsraum ist von der Breite identisch zu sonstigen Solobussen und Stadtbahnen. Der Fahrbahnoberbau entspricht dem, wie er auf den Hauptachsen in Ludwigsburg, wie z. B. in der Schorndorfer Straße bereits verbaut ist. Leitungsverlegungen sind nicht erforderlich, da hierfür Asphalt-Beläge hinreichend sind und eine lückenlose Oberfläche ermöglichen. Im Bereich von Haltestellen, wo starke Kräfte beim Anfahren und Bremsen auf die Oberfläche wirken, haben sich Beläge aus Beton auch in Bezug auf Laufruhe und Beständigkeit bewährt.

(Konflikte Stadtverkehr) (Trassenführung) (Investkosten)

Wie hoch ist der G30 den die BRT-Busse tatsächlich auf eigener Fahrbahn überwinden, statt im Verkehr mit zu schwimmen? Mit wievielen BRT-Linien wurde gerechnet, um Baukosten von 50 Mio € zu erhalten? Warum wurde nicht schon viel früher die "Kombilösung" v

Die Grenze von 50 Mio. Euro ergibt sich aus der Maximalhöhe des Landes-Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, in der BRT-Trassen gefördert werden. Die Summe ist sehr großzügig bemessen.

(Konflikte Stadtverkehr) (Betrieb)

Was ist alles in der Kostenschätzung für BRT eingerechnet? (< 50 Mio EUR) Beinhaltet diese auch die Bahnstrecke nach Markgröningen? Wieso ist das soviel günstiger?

Die Grenze von 50 Mio. Euro ergibt sich aus der Maximalhöhe des Landes-Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, in der BRT-Trassen gefördert werden. Die Summe ist sehr großzügig bemessen.

(Umsetzung) (Investkosten) (Kosten)

Welche Folgekosten wären für das von der Stadt Ludwigsburg vorgeschlagenene BRT-System anzusetzen?

Betriebskosten Bus, keine Folgekosten für den Fahrweg, da diese Teil der regulären Straßenbaulastträgerschaft der Kommunen sind. (Umsetzung) (Folgekosten)

BRT-System im Vergleich: Ist es auch für kleinere Städte wie Ludwigsburg rentabel? Welche Beispielrechnungen gibt es?

Bitte entnehmen Sie die Informationen der Grafik in der Präsentation mit Vergleichskosten.

(Umsetzung) (Wirtschaftlichkeit) (Kosten)

Wie ist der Kosten-Nutzen-Faktor des von der Verwaltung vorgeschlagenen BRT-Bussysstems?

Das BRT-System liefert über die bisherigen Untersuchungen entlang der Stadtbahntrasse weit mehr positive Effekte, z.B. Ossweil-Weststadt, Ludwigsburg-Markgröningen. Dies wird in naher Zukunft untersucht. Aufgrund der niedrigen erforderlichen Investitionen werden die Nutzen-Kosten-Quotienten deutlich über den Stadtbahnvarianten liegen!

(Umsetzung) (Kosten) (Wirtschaftlichkeit)

Wer würde die Trägerschaft für BRT übernehmen? Muss ja mit jetzigem ÖPNV abgestimmt werden! Übergangszeit? Gehen Bushaltestellen verloren?

Da der BRT mit dem bestehenden Bussystem vernetzt wird und alle Fahrzeuge die gleichen Strecken befahren können, ist eine Abstimmung so oder so vorgesehen. Die Trägerschaft kann ähnlich den heutigen Busnetzen geregelt sein. In der Region gibt es Busnetze in der Trägerschaft von Kreisen oder der Region, aber auch Kommunen können Aufgabenträger sein.

(Umsetzung) (Kosten) (Betrieb)

Braucht BRT eine Fahrbahn?

Wenn verkehrstechnisch sinnvoll und möglich, sollten die BRT Busse auf eigenen Trassen fahren, ansonsten sind sie konsequent zu bevorrechtigen (z.B. an Lichtsignalanlagen). (Umsetzung) (Kosten) (Trassenführung)

Neuausschreibung Ludwigsburger Verkehrssysteme: wird BRT auch ausgeschrieben? Welche Anbieter gibt es? Wann wird hierfür ausgeschrieben?

Eine Ausschreibung als Teilnetz oder als Gesamtnetz sind möglich. Es sind auch Umstellungen bestehender Linien möglich. Ausschreibungen finden ca. 2 Jahre vor Inbetriebnahme statt.

(Umsetzung) (Kosten) (Sonstiges)

Ist für BRT ein Planfeststellungsverfahren notwendig?

In dem Augenblick, wo neue Trassen außerhalb der heute bestehenden Straßen entstehen sollen, ist mit einem Planfeststellungsverfahren zu rechnen. Ansonsten fahren die Busse bereits auf bestehenden Straßen.

(Umsetzung) (Zeit) (Genehmigungsverfahren)

Ist für die Herstellung zusätzlicher Fahrwege für den BRT (zum Beispiel nach Remseck/Waiblingen) ein Planfeststellungsverfahren notwendig?

Nur im Falle einer neuen Trasse.

(Umsetzung) (Zeit) (Genehmigungsverfahren)

Notwendiger Neubau BRT-Trassen: Kann das in 3 Jahren passieren?

Im Ausland sind größere Projekte in vergleichbaren Zeiträumen umgesetzt worden.

(Umsetzung) (Zeit) (Trassenführung)

Die Bahnreaktivierung Markgröningen-LB ist in 3 Jahren zu realisieren! Warum fängt man nicht so schnell wie möglich damit an?

Die Abstimmung mit den Kommunen und der Schulterschluss mit dem LK sind notwendig und die Grundlagen sind zu ermitteln. Es braucht Beschlüsse! Ansonsten kann es eigentlich losgehen.

(Umsetzung) (Zeit) (Sonstiges)

Müssen Leitungen unter der Trasse des BRT entfernt werden?

Nein. (Umsetzung) (Baulicher Aufwand) (Sonsitges)

Welcher Straßenbelag ist für BRT notwendig?

Möglich sind Asphalt (internat. Standard) und Beton in Anfahrts- und Bremsbereichen oder durchgehend Betonplatten.

(Umsetzung) (Baulicher Aufwand) (Trassenführung)

Wie aufwendig sind die Trassen für die BRT (baulich)? Wie tief? Welcher Straßenbau/Fahrbahndecke notwendig?

Möglich sind Asphalt (internat. Standard) und Beton in Anfahrts- und Bremsbereichen oder durchgehend Betonplatten. Der Oberbau entspricht regulären Bauformen, wie sie bereits in Ludwigsburg z. B. auf der Schorndorfer Straße oder der B27 üblich sind.

(Umsetzung) (Baulicher Aufwand) (Trassenführung)

Wie kann man die Überquerung über die B27 gestalten/trassieren?

Bei der Stadtbahn sind gegenwärtig oberirdische Kreuzungen vorgesehen.

(Konflikte Stadtverkehr) (Trassenführung)

Fragen zur Hochflurbahn

Die Varianten lassen sich doch vorteilhaft kombinieren! Wieso fährt zum Beispiel die SSB nicht auf den DB/Alt-Gleisen nach Markgröningen? Die Karlsruher Straßenbahn kommt doch auch nach Bietigheim!

Die Fahrzeuge der SSB sind nicht für den Betrieb auf Eisenbahngleisen zugelassen und haben dafür auch keine Ausrüstung. Außerdem sind die Spurkränze der Drehgestelle nicht kompatibel mit Eisenbahnweichen. Deshalb wurde auf dem Mischbetriebsabschnitt der Markgröninger Bahn bei der Hochflurbahn ein Vierschienengleis geplant.

(Technische Machbarkeit) (Betrieb)

Warum nicht Hochflurbahn Remseck-Markgröningen in Ludwigsburg durch die Leonberger Straße beim Francksteg über die DB und dann durch die Weststadt (nicht wie bestehende alte Linie um die Weststadt herum) - Knotenpunkt mit Bahnhof und ZOB, Bahnüberführung

Stadtbahnvarianten durch die Weststadt wurden bereits ab 2010 mangels Wirtschaftlichkeit durch den Gutachter für die standardisierte Bewertung verworfen.

Wie wird die Kostenverteilung bei Realisierung der Hochflurbahn sein? Erstens Abschnitt Remseck – LB; zweitens LB – Möglingen – Markgröningen, eventuell Zwischenverbindung am Bahnhof a) Investitionen b) jährlicher Kostenanteil?

Es gibt noch keine politischen Beschlüsse, wie die Kosten verteilt werden.

(Investkosten)

Kosten: LB bis Aldingen 85 Mio (Markgröningen - LB - Aldingen 157 Mio Euro) Warum Streckenabschitt Markgröningen bis LB 72 Mio Euro, obwohl bereits Infrastruktur vorhanden ist? Wie kann das sein?

Unabhängig von der genauen Kostenzuordnung entstehen bei der Hochflurvariante Zusatzkosten für die Durchbindung am ZOB Ludwigsburg, für eine Untertunnelung der Gleisanlagen (8,2 Mio. Euro) nahe der Schillerstraße und den dazugehörigen Rampen in der Bahnhof- und Schlachthofstraße. Außerdem sind Umbaukosten für das Gleisfeld nahe dem Stellwerk Ludwigsburg erforderlich sowie für den Umbau der dortigen Oberleitung der Eisenbahnanlagen. Bis zum Anschluss der Firma Lotter im Waldäcker ist zusätzlich ein Vierschienengleis, Ausweichstellen und eigene Signalanlagen erforderlich. Für die Stadtbahn muss zusätzlich eine Oberleitung für etwa 8,5 Kilometerbis Markgröningen für 750 Volt Gleichstrom gebaut werden nebst dazugehörigen sogenannten Unterwerken. Die restlichen Kosten fallen für Bahnübergänge und Bahnsteige sowie Planungs- und Genehmigungskosten an.

(Investkosten)

Herr Spec, ist Ihnen die Gestaltung der Streckenabschnitte in Stuttgart Nordbahnhof - Milchhof, auch in der farblichen Gestaltung, bekannt? Sowie Bad Cannstatt - Wilhelmsplatz (Badstraße), Kursaal

Die genannten Beispiele sind der Stadtverwaltung bekannt. (Städtebau)

Die "barocke Innenstadt" umfasst wenige Straßen und wenige Quadratkilometer - kann die Haltestelle einer Hochflurbahn nicht sinnvoll außerhalb dieses kleinen Bereichs sein?

Unsere Untersuchungen zeigen eindeutig, dass ein hoher Bedarf für Reisende besteht, die Innenstadt direkt zu erreichen. Die Stadt Ludwigsburg sieht deshalb eine Führung eines kostenintensiven Stadtbahnsystems an der Innenstadt vorbei als nicht bedarfsgerecht an. (Städtebau)

Hochflur-Führung über Brücke / Bahngleiskörper

Eine Führung einer Stadtbahn über eine Brücke zwischen Franck- und Leonberger Straße wurde im Rahmen des Bahnhofswettbewerbs vorgeschlagen und fachlich geprüft. Abgesehen davon, dass das Bauwerk eine große Länge und damit hohe Baukosten aufweisen würde, sind Stadtbahnlinien durch die Weststadt aus Wirtschaftlichkeitsgründen bereits ab 2010 ausgeschieden. (Trassenführung)

Im Remseck / Kornwestheimer Stadtteil Pattonville besteht dringender Bedarf nach ÖPNV-Verbesserungen Richtung LB und Stuttgart - bei 7500 Einwohnern und einer Kreisberufsschule ist das in Pattonville ein beträchtliches Potential, aus meiner Sicht ist dies

Unsere Untersuchungen und Pendlerbefragungen haben einen klaren Bedarf für attraktive Mobilitätsbeziehungen zwischen Remseck und Ludwigsburg aufgezeigt. Ein schienengebundenes System erfordert ein Mindestpotenzial an Fahrgästen, um wirtschaftlich zu sein. Da nur ein Teilbereich von Remseck durch die Achse Aldingen-Ludwigsburg angebunden wird, hat sich dieser alleinige Ast als nicht wirtschaftlich herausgestellt. Erst mit der Nutzung der Strecke nach Markgröningen kann das System in den Bereich der Wirtschaftlichkeit im Sinne eines Nutzen-Kosten-Werts über 1 geführt werden. (Sonstiges)

Benötigt eine Hochflurbahn eine eigene Trasse oder kann sie nicht (wie die Niederflurbahn) "auf der Straße" fahren?

Hochflur- und Niederflurbahnen können grundsätzlich im öffentlichen Straßenraum fahren. Dies ist nicht erstrebenswert, weil zum einen dadurch Fahrtzeitverluste in Kauf zu nehmen sind, und zum, anderen die finanzielle Förderung für eigene Stadtbahntrassen deutich höher ist. (Trassenführung)

Wie kommen Sie auf die Investitionskosten circa 160 Mio Euro für Stadtbahn? SSB-Projekt Messe - Fasanenhof: 3,11 km und 94 Mio Euro

Die Preise basieren auf Annahmen, die das Landratsamt als Vorhabenträgerin mit der SSB und den beauftragten Gutachtern ermittelt hat. Diese basieren auf der bisherigen groben Vorplanung. Erst mit einer detaillierten Entwurfsplanung, die erst finanziert und beauftragt werden muss, können detailliertere Aussagen zu den Kosten gemacht werden. (Investkosten)

Warum keine Hochflurbahn über die Wilhelmstraße zum Bahnhof? Die Stadtbahn ist kein "gelber Panzer", wenn kein Auto dort fährt!

Der Gemeinderat der Stadt Ludwigsburg hat mehrheitlich eine Führung der SSB-Fahrzeuge in der Wilhelmstraße abgelehnt. (Trassenführung)

In Heilbronn fahren Hochflursysteme und Busse auf der selben Strecke, warum geht das in LB nicht? In Stuttgart-Heslach fahren Autos auf der Stadtbahnstrecke - somit könnten Busse dort ebenfalls fahren!

Hochflur- und Niederflurbahnen können grundsätzlich im öffentlichen Straßenraum fahren. Dies ist nicht erstrebenswert, weil zum einen dadurch Fahrtzeitverluste in Kauf zu nehmen sind, und zum, anderen die finanzielle Förderung für eigene Stadtbahntrassen deutich höher ist. (Verkehr)

Warum sollte LB ein System favorisieren, das am Zentrum der Stadt vorbeiführt?

Die Stadt Ludwigsburg favorisiert keine Planung, die am Bedarf der Bürgerinnen und Bürger von Stadt und Umland vorbei fährt. (Trassenführung)

Die vorgeschlagene Hochflurbahn soll weder durch das Ludwigsburger Stadtzentrum noch zu den Industriebetrieben in der Weststadt fahren - welche Ideen haben Sie für den Anschluss vom Bahnhof ins Zentrum (Wilhelmstraße, Marktplatz, Blühendes Barock) und zu

Die Stadtverwaltung sieht hier die Möglichkeit einer Erschließung mit BRT, da eine Stadtbahn in die Innenstadt gemäß der Planung des Landkreises vom Gemeinderat als nicht stadtverträglich angesehen wurde und eine Stadtbahn in die Weststadt generell aus Wirtschaftlichkeitsgründen ausgeschlossen werden musste. (Trassenführung)

Wie wird die Umfahrung der denkmalgeschützten Friedenskirche gelöst?

Von den Radien ist die Umfahrung laut SSB machbar. (Umsetzung) (Baulicher Aufwand) (Städtebau)

Fragen zur Niederflurbahn

Warum kann die Neiderflurbahn nicht auf den Gleisen des Bahhofs entlang fahren?

Die Stadtbahn fährt in einem anderen Rechtsraum und erfordert Ausrüstungen, die einen Betrieb auf Eisenbahnstrecken erlauben. Darüber hinaus fahren Stadtbahnen üblicherweise mit 600 bis 750V Gleichstrom, während die Eisenbahn mit 15000 Volt Wechselstrom betrieben wird. (Technische Machbarkeit) (Trassenführung)

Wieso soll die Tram nicht so breit sein können wie BRT-Busse, wenn der geplante Streckenverlauf fast identisch ist?

Dies lag an einem bisher geplanten Radius von 15m an der Ecke Mylius/Bahnhofstraße. Breitere Bahnen würden größere Kurvenradien brauchen oder Sonderkonstruktionen, die in Europa bzw. in Deutschland nicht zulässig sind.
20.4.2017: Mittlerweile liegt eine neue Planung mit 25m-Radius vor, die aber noch nicht im Bahnhofsbereich mit der Verwaltung abgestimmt ist. Dies wird im laufenden Prozess mit dem Landratsamt geschehen. (Technische Machbarkeit) (Sonstiges)

Warum ist die Bahn lediglich 2,30m breit?

Vorgeschriebener Mindestkurvenradius: 25 m, Prüfung Ingenieurbüro: Nur Avenio M schaffen 15 m Radius, breitere Bahnen würden größere Kurvenradien brauchen oder Sonderkonstruktionen, die in Europa bzw. in Deutschland nicht zulässig sind. Generell ist der Verschleiß beim Gleis bei einem Radius von 15m sehr hoch.
20.4.2017: Mittlerweile liegt eine neue Planung mit 25m-Radius vor, die aber noch nicht im Bahnhofsbereich mit der Verwaltung abgestimmt ist. Dies wird im Laufe des weiteren Planungsprozesses geschehen. (Technische Machbarkeit) (Sonstiges)

Aus welchem Grund soll die Stadtbahn in LB besonders schmal (2,30m) ausfallen müssen?

Aktueller Planungsstand: 15 Meter Radius Bahnhofststraße/ Myliusstraße, eigentlich mindestens 25 m
20.4.2017: Mittlerweile liegt eine neue Planung mit 25m-Radius vor, die aber noch nicht im Bahnhofsbereich mit der Verwaltung abgestimmt ist. (Technische Machbarkeit) (Sonstiges)

Niederflur mit oberleitung oder Batteriebetrieb?

Bisher wurde in der Standardisierten Bewertung eine Oberleitung unterstellt.

Wie soll der Niederflurzug über die B27 kommen?

Heute kommen bereits Schülerinnen und Schüler per Radweg über die B27. (Technische Machbarkeit) (Trassenführung)

Warum bringt sich die Stadtverwaltung nicht auch bei der Niederflurstadtbahn-Variante mit guten Ideen und Kreativität ein?

Die Stadt Ludwigsburg ist nicht Vorhabenträgerin der Stadtbahn, sondern der Landkreis. Im Rahmen der Doppelstrategie würden wir aber den Landkreis hierbei unterstützen. (Technische Machbarkeit) (Sonstiges)

Wurde Kontakt mit einem Betreiber eines Niederflur-Tram-Netzes zur Klärung von Planungs- und Kostenfragen aufgenommen?

Der Landkreis Ludwigsburg ist Vorhabenträger der Stadtbahnplanung. (Sonstiges)

Warum baut Straßburg nach Kehl eine Straßenbahnbrücke für Niederflur, wo doch der Spurbus so günstig ist?

Straßenbahnen werden in Straßburg ausschließlich dort gebaut, wo diese aufgrund der Menge an zu erwartenden Fahrgästen notwendig und wirtschaftlich ist. Auf der Linie G wurde deshalb in Straßburg aufgrund des anderen Fahrgastpotenzials der BRT umgesetzt. (Sonstiges)

Warum wird ein Betrieb durch Karlsruher Stadtbahn nicht betrachtet?

Ein Betrieb mit Mehrsystemfahrzeugen nach Karlsruher Modell wurde zu Beginn der Planungen verfolgt, aber zwischenzeitlich von Seiten des Landkreises als Vorhabenträger verworfen. (Betrieb)

Ist das Niederflur-Netz nicht stufenweise erweiterbar?

Grundsätzlich sind alle drei Systeme, also Hochflur-, Niederflur- und BRT-System, stufenweise erweiterbar. Im Einzelfall müsste dies aber noch aus technischer, verkehrlicher und wirtschaftlicher Sicht geprüft werden. (Netz)

Als Radfahrer möchte ich auch gerne Stadtbahn fahren! Wenn LB vernünftige Fahrradwege baute, gibt es auch keine Gefahr durch Schienen!

Die Stadtbahn würde in der Myliusstraße fahren und auch ihre Haltestelle haben. Von dieser Straße aus zweigt die Hauptradroute Alleenstraße ab. Dies ist für Radfahrer der kürzeste Weg vom Bahnhof. Ein unabhängiger Radweg kann hier aufgrund der Läden, der Fußwege und der Bäume nicht außerhalb der Gleisflächen und der Haltestelle geführt werden. Diese Aspekte sind im Rahmen der weiteren Planungen vertieft zu untersuchen. (Stadtverträglichkeit) (Verkehr)

Warum wollen Sie die Alte Post abreißen, wenn ein 20-Meter-Radius möglich ist?

Radien unter 25 m bedeuten hohen Verschleiß und damit Wartungsaufwand für Fahrzeuge und Infrastruktur, was wiederum die Folgekosten beeinflusst. (Stadtverträglichkeit) (Trassenführung)

Linienführung Süd: Wie wurde die Trasse geprüft? Ist eine Weiterführung durch die Innenstadt möglich?

Die Trasse wurde in einem langjährigen Prozess jeweils mit ingenieurstechnischen Planungen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen ermittelt und optimiert. (Stadtverträglichkeit) (Trassenführung)

Es ist leider nur eine Oststadtbahn, die am Bahnhof endet! Das geht auch schon mit Bussen! Die Weststadt hat nur den Lärm, wird umfahren und von der Natur abgeschnürt! Welche Vorteile hat die Weststadt? Die Linie führt an den Arbeitsplätzen, Einkaufsmögli

Eine Stadtbahn in der Weststadt musste mangels Wirtschaftlichkeit für das Gesamtsystem wieder 2010 verworfen werden. Die Planungen für eine Weststadtlinie wurden bereits ab 2003 durch die Stadt selber vorangetrieben. (Stadtverträglichkeit) (Trassenführung)

Bedingt die Entscheidung zur/für Stadtbahn auch das Vorantreiben des Projektes "Schillergarage", Parkanlage Arsenalparkplatz/Staatsarchivparkplatz? Wir hoffen nicht! Wir wünschen uns mehr Grünfläche in der Innenstadt um diese attraktiver zu gestalten!

Nein. (Stadtverträglichkeit) ( Städtebau)

Wo stehen die Häuser und Bäume so eng, dass Parkplätze/Bäume etc bei einer Niederflurbahn wegefallen würden (Beispiel Schorndorferstraße)?

Dies betrifft die Hindenburgstraße, Leonberger Straße und die Schorndorfer Straße, wo nach den der Stadt bisher vorgelegten Planungen Baumfällungen in den Planungen angedacht waren. Die genauen Auswirkungen können erst Detailplanungen (Vorplanung, Entwurfsplanung etc.) zeigen, die seitens des Landratsamtes erst beauftragt werden müssen. (Konflikte Stadtverkehr) (Städtebau)

Warum hat man weder für eine Hochflur- noch für eine Niederflurbahn eine Bundesbahnüberführung beim Francksteg mit einer Verbindung durch die Weststadt (Gänsefußallee-Mörikestraße-Osterholz zur alten Bahnlinie) vorgesehen? Als grüne Brücke wurde sie in ei

Eine Linienführung durch die Weststadt wurde ursprünglich seit 2004 mehrfach seitens der Stadt Ludwigsburg geplant und verfolgt. Nach einer Nutzen-Kosten-Berechnung 2010 durch das Konsortium Intraplan/BPR musste die Führung durch die Weststadt mangels Wirtschaftlichkeit aufgegeben werden, obwohl sie bereits so geführt war, dass sie auch von den Verkehrspotenzialen vorteilhaft lag.
Erst eine Führung der Stadtbahn über die Markgröninger Bahn um die Weststadt herum erbrachte gemäß der Standardisierten Bewertung eine Wirtschaftlichkeit, die eine Förderfähigkeit gewährleistet. Eine Brücke über die Bahnanlagen der DB AG erübrigt sich damit. Darüber hinaus hat eine Prüfung der Planungen ergeben, dass die im Bahnhofswettbewerb vorgestellte Grünbrücke in ihrer ursprünglichen Form nicht den Anforderungen der Barrierefreiheit entspricht und darüber hinaus stärker motorisierte Sonderfahrzeuge erfordern würde.
Eine barrierefreie Brücke in der Achse Franck-/Leonberger Straße würde mindestens eine Überbrückung der Solitudestraße erfordern und von der Pflugfelder Straße bis zur Seestraße verlaufen. Dies ist durch die Geländehöhenunterschiede in dieser Achse begründet.
Lage und Dimensionierung der Brücke sind somit für die Anwohnenden und das historische Umfeld nicht mehr stadtverträglich. Im Rahmen der Doppelstrategie wurde nun festgelegt, dass stattdessen eine Brückenlösung über die Bahngleise, wie sie die VCD Ortsgruppe Ludwigsburg vorschlug, in Bezug auf Machbarkeit geprüft wird. (Konflikte Stadtverkehr) (Städtebau)

Stimmt das: Förderungswürdig sind Schienenlösungen nur dann, wenn auf einer Straße wie Wilhelm- oder Myliusstrasse Ausschließlich die Niederflurbahn und keine Autos fahren?

Nein. Stadtbahn soll vom MIV unabhängigen Fahrweg haben oder mindestens eine telematische Bevorrechtigung, um förderwürdig zu sein. (Umsetzung) (Förderung)

Warum wird die Wirtschaftlichkeit einer "Weststadtspange" der Tram bei vergleichbaren ÖPNV-Nutzer-Zahlen wie auf der nördlichen Umfahrung der Weststadt nicht erneut und aktuell untersucht?

Selbst bei der Studie vom 1996 waren alle Gewerbegebiete drin. Die letzte Untersuchung war 2010 und umfasste die heutigen Rahmenbedingungen.
Eine neue Untersuchung wäre möglich, würde aber nochmals eine Beauftragung von Planungen durch das Landratsamt und eine neue Standardisierte Bewertung erfordern. Ob diese zu einem positiven Ergebnis gegenüber 2010 kommt, bleibt fraglich. (Umsetzung) (Wirtschaftlichkeit)

Höhenprofil der Leonberger Straße bei dort liegender Gleistrasse?

Die SSB hat bisher nur in der Ebene geplant. (baulicher Aufwand) (Städtebau)

Für eine Stadtbahn müssen bei ZIEL und ZOB die Trassen bereits heute geplant werden! Ist dies gewährleistet?

Ja! Freihaltetrassen sind eingeplant. Die Breite für Bus/BRT/Stadtbahntrassen ist identisch. (baulicher Aufwand) (Städtebau)

Keine Frage, aber eine Feststellung: Auch die Stadtbahn kann ohne Oberleitung fahren!

Das ist korrekt und uns bekannt. (baulicher Aufwand) (Sonstiges)

Wie kann man die Überquerung über die B27 gestalten/trassieren?

Bei der Stadtbahn sind gegenwärtig oberirdische Kreuzungen vorgesehen. (Konflikte Stadtverkehr) (Trassenführung)

Wie wird die Umfahrung der denkmalgeschützten Friedenskirche gelöst?

Von den Radien ist die Umfahrung laut SSB machbar. (Umsetzung) (Baulicher Aufwand) (Städtebau)

Fragen zu den Schienensystemen

Taktzeit wegen Bahnübergängen?

Die Taktzeit ist hier weniger relevant. Wichtig ist eine kurze Schließzeit, basierend auf einer intelligenten Planung. (Technische Machbarkeit) (Betrieb)

Ausbau der Schienenstrecke Richtung Markgröningen eingleisig oder zweigleisig?

Eingleisig mit Ausweichstellen bei Bedarf in bestehenden Bahnhöfen. Die Strecke ist bereits heute im 30-Minuten-Takt befahrbar. (Technische Machbarkeits) (Trassenführung)

Wer soll so eine kurze Bahnstrecke betreiben? Wer wartet diese Züge?

Möglich sind Ansätze, wie sie in der Region bereits bei der Strohgäubahn, der Schönbuchbahn, der Wieslauftalbahn oder der Tälesbahn erfolgreich existieren. (Technische Machbarkeit) (Betrieb)

Welchen Vorteil hat der Fahrgast von Brennstoffzellen Zügen gegenüber einer elektrischen Stadtbahn?

Ein Brennstoffzellenzug ist auch ein Elektrotriebzug. Er bezieht seinen Strom aus einer mit der Brennstoffzelle gespeisten Batterie. Die Vorteile führ den Fahrgast sind somit identisch. (Qualität) (Betrieb)

Wie soll die Natur in der Weststadt gewahrt werden? Welche Möglichkeiten der Über- beziehungsweise Unterquerung gibt es?

Bei der Reaktivierung der Markgröninger Bahn sind keine Neuzerschneidungen oder neue Flächeninanspruchnahmen vorgesehen. (Qualität) (Sonstiges)

Würde es nicht die Kapazität stark einschränken, wenn man die Bahn mangels Bedarf teilweise eingleisig baut? Was wenn man irgendwann den Takt verdichten müsste?

Die Markgröninger Bahn ist bereits heute eingleisig und ermöglicht damit schon einen Halbstundentakt. Flächen für Begegnungshaltestellen sind vorhanden, sind aber im Zusammenhang mit Betriebssimulationen so zu definieren, dass weitere Verbesserungen bereits berücksichtigt sind.
Generell ist es sinnvoll, den Ausbau sowohl am Bedarf auch am Angebot zu orientieren - sprich, nicht nur welche Taktzeit ist attraktiv, sondern auch, welche Anschlüsse sind herzustellen, die attraktive und kurze Reiseketten bieten. (Qualität) (Betrieb)

Warum zieht man nicht in Erwägung, die Straßenbahn nach Markgröningen nach EBO fahren zu lassen, wie zum Beispiel Kassels Linie 4?

Eine solche Option wurde bereits vorzeitig untersucht. Prinzipiell bleibt diese bestehen. Gegenwärtig soll der Mischbetrieb Eisenbahn/Straßenbahn (erforderlich wegen dem heutigen und auch zukünftigen Anschlussverkehr zur Fa. Lotter) über signaltechnische Lösungen realisiert werden. Auch dies könnte ggf. eine Option sein. Generell ist festzuhalten, dass auch nach heutigen Planungen für die Stadtbahn ein Mischbetrieb Bahn/Stadtbahn über ca. 3,5 km vorgesehen ist. Im Falle der Reaktivierung würde der Mischbetrieb auf die gesamte Strecke ausgeweitet. Im Rahmen der Doppelstrategie werden diese Fragestellungen weiter vertieft. Technisch wird das Gleis und auch die Signalanlagen für die Bahnübergänge so gestaltet sein, dass es sowohl für die Niederflurstadtbahn als auch für Eisenbahnfahrzeuge kompatibel ist. (Regionale Bedeutung) (Betrieb)

Als Ludwigsburger dreht sich mir der Magen um, wenn ich mir mitten durch Ludwigsburg einen schienengebundenen Nahverkehr bei diesem wunderbaren Stadtbild vorstellen muß! Mein Favorit ist eindeutig ein Niederflur-Busverkehr!

Die betrachteten BRT-Fahrzeuge wären Niederflurbusse. (Stadtverträglichkeit) (Städtebau)

Wie soll in Markgröningen des westliche Stadtteil mit ÖPNV erschlossen werden? Kann das EBO-Fahrzeug wie die Niederflurstadtbahn durchfahren?

Eine Weiterführung bis zum Ostertor in Markgröningen wäre prinzipiell technisch denkbar. Damit wäre nur die Haltestelle Festplatz nicht mit Eisenbahnfahrzeugen möglich, auch wenn hierfür Untersuchungen bereits 1996 durchgeführt wurden. Unabhängig von der Situation in Markgröningen gilt: Sobald Eisenbahnfahrzeuge die Maximalbreite von Straßenfahrzeugen von 2,65 Meter nicht überschreiten und entsprechende Ausrüstungen wie Blinker, Bremslicht etc. sowie Zulassungen haben, können diese auch im Straßenraum fahren. Im Rahmen der Doppelstrategie wäre vorgesehen, dass die Regionalbahn bis Markgröningen Bahnhof fährt und beim späteren Bau des Stadtbahnnetzes dann die Stadtbahnen bis zum Festplatz fahren. (Regionale Bedeutung) (Trassenführung)

Wäre eine spätere Verbindung der reaktivierten Markgröninger Bahn über das Nordkreuz in Stuttgart auf die Filder/ Esslingen/ Böblingen (Schönbuchbahn) sinnvoll?

Bereits in der heutigen Infrastruktur, also auch ohne Nordkreuz ist eine Durchbindung von Zügen über die Panoramabahn nach Stuttgart-Vaihingen und von dort auf die Fildern und nach Böblingen zur Schönbuchbahn zumindest von den vorhandenen Gleisanlagen möglich. Seitens der Region werden gegenwärtig solche Überlegungen untersucht. Mit dem Nordkreuz wäre auch eine Durchbindung bis Esslingen möglich. Der maßgebliche Engpass wäre hier aber stets der Bereich Zuffenhausen-Nordbahnhof. Deshalb haben wir bevorzugt die tangentiale Führung über die Schusterbahn und die Württ.-Schwarzwaldbahn vorgeschlagen. (Trassenführung) (Regionale Bedeutung)

Eine Regio-Bahn von Markgröningen nach LB Bahnhof kann nur eine Zwischenlösung sein: Denn sollte eine Stadtbahn nicht in die Stadt (Arsenalplatz, Wilhelmstraße) fahren? Die Bürger aus Remseck, Möglingen, Pattonville sollen doch nach LB-Zentrum kommen, nic

Im Rahmen der Doppelstrategie ist es vorgesehen, dass mit der Reaktivierung der Bahnstrecke der Vorlaufbetrieb beginnt und später durch Stadtbahnen ergänzt wird. Somit kann sowohl der Regionalverkehr über W&W als auch ein Stadtbahnbetrieb in die Innenstadt und nach Remseck ermöglicht werden. (Trassenführung) (Regionale Bedeutung)

Warum werden die Bedürfnisse von Pendlern nicht ernst genommen? Schnelle Verbindung Markgröningen - Stuttgart durch Reaktivierung der Bahnstrecke Markgröningen - Ludwigsburg: Wirtschaftlichkeit 6,0!

Die Stadt Ludwigsburg verfolgt diesen Plan. (Regionale Bedeutung) (Sonstiges)

Wo sollen bei Reaktivierung der alten Bahnstrecke nach Markgröningen die konkreten Haltepunkte sein? Der "Bahnhof" von Möglingen wurde größtenteils abgerissen und mit Wohnhäusern bebaut, und auch der "Bahnhof" von Markgröningen ist durch Bebauung mit Wohn

Die Haltestellen wären bis auf eine Haltestelle identisch zur Planung der Stadtbahn. (Grundstücke) (Investkosten)

Bisher wurde immer ein Ganztagsbetrieb der Schusterbahn wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit abgelehnt - wie will man das bei diesem Anlauf ändern?

Bei diesem Konzept werden erstmals zwei bevölkerungs- und gewerbestarken Mittelzentren (Ludwigsburg und Esslingen) miteinander verbunden. Bisher fahren die Züge nur zwischen Kornwestheim und Untertürkheim, so dass tangential zweimaliges Umsteigen erforderlich wäre. Dies ist nicht attraktiv für Fahrgäste zwischen LB und ES. Durch das Kombikonzept soll dieser Mangel behoben werden. Weitere Erkenntnisse ergeben sich durch Verkehrsuntersuchungen. (Regionale Bedeutung)

Bereich Lotter bis Bahnhof Möglingen: Eingleisig? Zweigleisig? Schallschutz? Gebäude teilweise circa 5 Meter vom Gleiskörper - Schäden an Gebäuden?

Die aktuellen schienengebundenen Varianten sehen hier weiterhin eine Eingleisigkeit vor. Eventuelle Mehrbelastungen und daraus ggf. ableitbare Schutzmaßnahmen werden in den jeweils vorgesehenen Rechtsverfahren ermittelt, geprüft und über eventuelle Maßnahmen entschieden. (Trassenführung)

Wird auch noch eine Gleisstrecke gebaut, wo Schienen in der Straße integriert sind, wo Auto und Straßenbahn gleichrangig fahren (wie in Stuttgart vor dem Karl-Olga-Krankenhaus)?

Nach bisher vorliegenden Plänen der SSB sind Gleistrassen in der Straße in der Oststraße und im Bereich der Friedenskirche vorgesehen. (Trassenführung)

Warum wird die Weststadt nicht durch eine weitere Haltestelle an der Strombergstraße besser angebunden?

Eine Haltestelle dort wurde 2004 untersucht und später nicht weiter verfolgt. Generell bedeuten weitere Haltestellen eventuelle Fahrzeitverlangsamungen, die in Bezug auf Nutzen und Kosten des Gesamtsystems abzuwägen sind. (Trassenführung)

Warum ist die Stadtbahn so wichtig für Ludwigsburg? Die Wilhelmstraße wird für immer blockiert!! - wo soll der übrige Verkehr hin? Unfallgefahr, Teilung der Stadt - die Wilhelmstraße soll nur als Durchfahrt dienen, schade - untertunneln Sie die Wilhelmstr

Ein Ziel der Stadt Ludwigsburg ist die Stärkung des öffentlichen Verkehrs im Stadtgebiet. Dadurch darf die Wilhelmstraße nicht zu einem schwer zu überwindenden Hindernis werden. Unter anderem auch deshalb hat es der Gemeinderat der Stadt bereits abgelehnt, eine Hochflurbahn durch die Wilhelmstraße zu legen. Eine Untertunnelung ist technisch machbar, jedoch so teuer, dass das gesamte Projekt nicht mehr wirtschaftlich wäre. (Trassenführung)

Kann man abschätzen, ob und wieviel die Atemluft auf den Hochbahnsteigen besser ist als bei Niederflurbahnsteigen? (Für "Kindernasen", im Buggy oder stehend, sind die Immissionswerte / Atemluftwerte bekanntlich wesentlich höher)

Prinzipiell ist eine Messung in verschiedenen Höhen denkbar. Da aktuell keine Hochbahnsteige im Straßenraum Ludwigsburgs vorliegen, kann hierzu keine nähere Aussage gemacht werden. (Komfort)

Ohne Haltestellen in der Stadt Ludwigsburg, die für Ludwigsburger eine Alternative zum Auto bieten, hat Stadtbahn für Ludwigsburg keinen Sinn, besonders auch bei den laufenden Kosten!

Die Stadt Ludwigsburg hält eine Anbindung der Stadt nur in der Randlage, wie sie aktuell seitens des Landratsamtes vorgesehen ist, für nicht zielführend, da sie am Bedarf der Bevölkerung vorbei geführt wird. (Sonstiges)

In Ludwigsburg muss die Trasse über die Leonberger, Franck-, Schwieberdinger Straße führen für das Berufsschulzentrum, die Weststadt und das Bildungszentrum West

Bereits seit 2004 wurden zahlreiche Trassen in der Weststadt untersucht. Mangels Wirtschaftlichkeit in der Standardisierten Bewertung mussten entsprechende Planungen aber ab 2010 aufgegeben werden. (Trassenführung)

Weshalb keine Durchfahrt Ludwigsburgs über Alleenstraße, Myliusstraße zum ZOB und über zusätzliche Brücke über DB-Gleise "Keplerbrücke"? Bessere Anbindung für Schüler; Alleenstraße nur für Bahn und Fahrräder; attraktiv für Forum Ludwigsburg!

Die Alleenstraße ist die bedeutsamste Fahrradachse Ludwigsburgs und hat für die gesamten Innenstadtschulen und die Stadterschließung eine herausragende Bedeutung. Viele Hundert Schülerinnen und Schüler auf dem Fahrrad und in der Alleenstraße verlegte Gleise sehen wir wegen der Unfallgefahren als kritisch an. (Trassenführung)

Wieso baut man die Bahn von Markgröningen nach LB nicht in einer ersten Stufe, unabhängig von der Stadtbahn LB nach Remseck? Trasse ist vorhanden; Nur wenige Bürger von Möglingen / Markgröningen wollen nach Remseck; Diese Verbindung hat keine technischen

Die aktuelle Kombilösung der Stadt Ludwigsburg sieht genau dies in einem ersten Schritt vor. (Trassenführung)

Die Untersuchung des ZOB betreffend: Da hier "nur" 8000 Autos fahren: Kann der Tunnel für die Stadtbahn und die 8000 Autos "aufgebohrt" werden?

Da links und rechts vom Tunnel Fundamente und bauliche Einrichtungen vorhanden sind, die nicht verändert werden können bzw. nicht im Besitz und Einfluss der Stadt sind, ist eine Aufweitung, abgesehen entsprechender Kosten nicht darstellbar, zumal eine unterirdische Haltestelle nicht möglich ist. (Trassenführung)

Wie wird die Stuttgarter Straße (B 27) überquert?

Die gegenwärtige Planung des Landratsamtes sieht eine Führung über die Straßenkreuzung bei der Friedenskirche vor. (Verkehr)

Warum wird die Stadtbahn nicht unterirdisch unter Pattonville und dem Bahnhof LB gebaut? Würde einige Probleme entzerren

Eine unterirdische Führung würde hohe Baukosten verursachen, die eine Wirtschaftlichkeit auf dieser Achse deutlich in Frage stellen. (Trassenführung)

Welche Haltestelle gibt es in der Weststadt? Anbindung an ÖPNV optimieren?

Bei der Reaktivierung der Schienenstrecke nach Markgröningen ist ein Halt im Waldeck, optional auch ein Halt auf Höhe der Rundsporthalle, angedacht. Eine ergänzendes BRT System in die Weststadt über die Grönerstraße kann die heutigen Haltestellen anfahren. (Stadtverträglichkeit) (Betrieb)

Lärmschutz für die Anwohner an der Trasse?

Der Lärmschutz wird im Rahmen der üblichen Rechts- und Verwaltungsnormen ermittelt. (Stadtverträglichkeit) (Sonstiges)

Welche Kosten entstehen beim Trassenverlauf der Bahn über die Schwieberdinger Straße durch die notwendige Verlegung der dort verlaufenden Leitungen und Rohre?

Eine Verlegung der Stadtbahn in der Schwieberdinger Straße ist weder geplant noch vorgesehen. Generell entstehen für die Leitungsverlegung Kosten, die prinzipiell für ein BRT-System nicht erforderlich sind. (Investkosten)

Wie soll die Verbindung der Strecke von der Hindenburgstraße zur Leonberger Straße geführt werden?

Die Stadtbahn soll nach den bisherigen Planungen die Stuttgarter Straße höhengleich kreuzen. (Trassenführung)

Warum ist die Einbindung Schwieberdingens wirtschaftlich nicht sinnvoller (im Gegensatz zu Markgröningen)? Siehe Bosch, baut weiter aus!

Für die Anbindung Schwieberdingens mit einer Stadtbahn, wie sie bisher geplant war, konnte keine Wirtschaftlichkeit im Sinne der Standardisierten Bewertung erzielt werden, da die Stadtbahn einen längeren Abschnitt über das freie Feld befahren, was eine solche Achse kostspielig im Bau, Unterhalt und Betrieb macht, da zwischen Schwieberdingen und Möglingen keine Fahrgäste gewonnen werden können. (Netz)

Warum wird nicht die Anbindung einer Stadtbahn Landkreis Ludwigsburg an die Strohgäubahn in Schwieberdingen geprüft? So könnte das bestehende System Strohgäubahn bis nach Remseck erweitert werden

Eine Stadtbahn ist rechtlich eine Straßenbahn, die nach der entsprechenden Bau- und Betriebsordnung gewidmet ist. Die Strohgäubahn ist eine Eisenbahn, gewidmet nach der Eisenbahn-Bahn- und Betriebsordnung. Eine Verknüpfung erfordert somit Fahrzeuge, die technisch sowohl als Straßenbahn als auch als Eisenbahn ausgerüstet sind. Solche sind in den aktuellen Planungen des Landkreises nicht vorgesehen. (Netz)

Warum wird eine Stadtbahn Ludwigsburg - Remseck - Waiblingen nicht weiter geprüft? Wer vom Nord-Ost-Ring redet, muss auch eine Stadtbahn nach Waiblingen planen - ein Tunnelbau in Remseck dürfte bei den aktuellen Tunnelbauten in Stuttgart kein Problem sein

Eine Stadtbahn nach Waiblingen wurde als nicht wirtschaftlich eingestuft. (Netz)

Viele Schienenbefürworter favorisieren Niederflur - was sind die Hauptgründe, trotzdem Hochflur zu favorisieren?

Ein Hauptgrund ist, dass in Stuttgart das Hochflursystem seit langem im Einsatz ist und mit der SSB ein Betreiber zur Verfügung steht. (Sonstiges)

Wie werden die täglich zusätzlichen Personenfahrten ÖPNV ermittelt?

Mit Hilfe eines Rechenmodells, welches verschiedenen Annahmen, Festlegungen und Algorithmen unterliegt. (Sonstiges)

Auch wenn es nun vielleicht zunächst utopisch und abwegig klingen dürfte: Warum baut man die Stadtbahn von Markgröningen nach Aldingen als Hochflurvariante in Ludwigsburg nicht unterirdisch? Sicherlich wären die Baukosten deutlich höher, aber zum einen wä

Eine unterirdische Führung würde hohe Baukosten verursachen, die eine Wirtschaftlichkeit auf dieser Achse deutlich in Frage stellen. (Trassenführung)

Warum fährt man nicht über Friedrichstraße, Keplerbrücke, Keplerstraße in die Pflugfelder Straße?

Auch diese Trassenführung wurde überprüft, letzten Endes jedoch als unwirtschaftlich erachtet und nicht weiter verfolgt. (Trassenführung)

Wie sollen die Bahnsteige an den Haltestellen gebaut werden (Stadtbild) und wie sollen Behinderte einsteigen ohne vorher Hindernisse zu überwinden (lange Rampen)? Bei Niederflur genügt der normale Gehweg

Eine Detailplanung für die Haltestellen gibt es noch nicht. Beim Hochflursystem ist der Haltestellen-Bau etwas aufwändiger, weil – je nach Lage und Topografie – Rampen gebaut werden müssen. Hier sind städtebauliche und architektonische Lösungen gefragt. Bei Niederflur- und BRT-Systemen geht man von 18 cm hohen Bordsteinen aus. (Barrierefreiheit)

Warum den Tunnel unter ZOB nicht nutzen? Stadtbahn soll Autos „vermeiden“!

Der Platzbedarf würde ausreichen, um eine Stadtbahn dort hindurch zu führen. Allerdings würde dies zu einer Verdrängung des Pkw- und Busverkehrs führen. Der Innenstadtring wäre damit unterbrochen. Die rund 8.000 Fahrzeuge pro Tag müssten auf andere Straßen, zum Beispiel die Solitudestraße oder die Pflugfelder Straße ausweichen. Die gewünschte Verkehrsentlastung der Innenstadt wäre damit nicht mehr möglich. Die Stadt lehnt vor diesem Hintergrund die Nutzung eines Tunnels unter dem ZOB für die Stadtbahn ab. (Trassenführung)

Beispiel Leonberger Straße: Alle 10 m eine Ausfahrt auf der südlichen Seite - sind da überall Querungen? Wie wird das geregelt?

Grundsätzlich bleiben Ausfahrten auch nach dem Bau einer Stadtbahntrasse nutzbar. Es gibt jedoch noch keine Detailplanung, die zu jeder Ausfahrt eine Aussage macht. (Verkehr)

Könnte die Bahn straßenbündig durch den Tunnel unter dem Bahnhof fahren?

Was die Größenverhältnisse betrifft, könnte eine Stadtbahn durch den Tunnel fahren. Dies könnte, nach erster Einschätzung, zwar auch in Form einer gemeinsam von Bahn und Kfz genutzten Fläche, also Gleisen auf der Straße, erfolgen. Dann jedoch wäre eine unterirdische Haltestelle dort nicht möglich. Die Haltestelle müsste außerhalb des Tunnels liegen, was wiederum zu längeren Umsteigewegen führt. Eine gemischte Nutzung ist daher nicht sinnvoll. Die Stadt Ludwigsburg lehnt zudem die reine Nutzung des Tunnels für eine Stadtbahn ab, weil der Tunnel Teil des Innenstadt-Rings ist und die Kfz auf andere (Innenstadt-) Straßen ausweichen müssten. Die gewünschte Verkehrsentlastung der Innenstadt ist nur möglich, wenn der ZOB-Tunnel für den Kfz-Verkehr nutzbar bleibt. (Trassenführung)

Die Strecke am Stromberg ist ohne eine Schrankenanlage! Ohne diese wird ein 15 Minutentakt schwer möglich! Kommen hier Schranken? Was ist mit dem Autoverkehr?

Mehrere Bahnübergänge der Markgröninger Bahn entsprechen nicht mehr aktuellem Stand der Technik und haben Bestandsschutz. Es ist bei der Sanierung der Markgröninger Bahn sowohl für Stadtbahn als auch für die Eisenbahn vorgesehen, diese Bahnübergänge auf heutige Technik (Elektronik) umzurüsten.
Die genaue Ausgestaltung wird anhand der dafür geltenden, aktuellen Richtlinien festgelegt werden.
Die Signaltechnik hierzu soll so gestaltet sein, dass die Schließzeiten für den Straßenverkehr so kurz wie möglich gehalten werden.
Verglichen mit einer regulären Ampel an einer Straßenkreuzung, ist die Summe der Rotphasen an einem Bahnübergang über den Tag verteilt deutlich kürzer. (Konflikte Stadtverkehr) (Betrieb)

Reaktivierung der Bahnstrecke nach Markgröningen: Wer soll diese Strecke betreiben? Soll ein Zuschussantrag gestellt werden? Wo sollen die neuen Fahrzeuge gewartet werden? Ist ein neuer Betriebshof dafür vorgesehen? Soll die Bahnstrecke noch in den Ortske

Diese grundlegenden Fragen werden nach und nach mit Projektbeginn mit den beteiligten Partnern diskutiert und geklärt. (Kosten) (Betrieb)

Welche Kosten sind mit der Reaktivierung der Bahn nach Markgröningen verbunden? Wie hoch wäre eine Förderung?

50% nach LGVFG oder noch nach LEFG. Die Kosten je nach Ausstattung. (Kosten) (Investorkosten/Förderung)

Was ist mit der Bahnstrecke? Anschaffung der Züge?

Die Aufgabe der Stadt Ludwigsburg ist, die Reaktivierung der Schienenstrecke Ludwigsburg - Markgröningen voranzutreiben. Neben dem Infrastrukturausbau müssen auch die Fragen der Zugbeschaffung sowie die Betreiberschaft geklärt werden. (Umsetzung) (Kosten) (Betrieb)

Bahn-Markgröningen: Kann sowohl eine Reaktivierung nach EBO UND eine spätere Umstellung als Stadtbahn nach BO-Strab gefördert werden? Wenn ja, zu wie viel % jeweils?

Es ist seitens Land, Landkreis und Kommunen vorgesehen, eine solche Lösung gemeinsam zu entwickeln. (Umsetzung) (Zeit) (Förderung)

Wie viel Zeit in den "3 Jahren Bauzeit" ist für die Erneuerung der Gleise nach Markgröningen vorgesehen?

Ein Großteil der Zeit ist für Planungen und vorbereitende Maßnahmen, wie Voruntersuchungen, Ausschreibungen und Vergaben anzusetzen. Die eigentlichen Baumaßnahmen nehmen vergleichsweise kurze Zeiträume in Anspruch.
Sobald genaue Zeitkalkulationen vorliegen, werden diese der Öffentlichkeit mitgeteilt. (Umsetzung) (Zeit) (Sonstiges)

Wurde berücksichtigt, dass es nach der Bestellung neuer Züge Jahre bis zu deren Einsatzfähigkeit dauern kann?

Ja. Dies gilt insbesondere bei Neufahrzeugen, bis diese eine Zulassung haben. Wir prüfen deshalb gleichberechtigt verschiedene Modelle, die entweder bereits im Einsatz sind oder sich aktuell im Zulassungsverfahren befinden. (Umsetzung) (Zeit) (Sonstiges)

Die Bahnstrecke Markgröningen-Ludwigsburg hat den größten Wirtschaftlichkeitsfaktor! Wieso fängt man nicht einfach mit der Reaktivierung an, anstatt die gute Wirtschaftlichkeit in Geiselhaft für andere Verkehrssysteme zu nehmen?

Innerhalb der Doppelstrategie ist vorgesehen, deshalb frühzeitig mit der Reaktivierung zu beginnen. (Umsetzung) (Zeit) (Sonstiges)

War Reaktivierung der Markgröninger Bahnstrecke nicht vor 10 Jahren schon Thema? Warum wurden die Planungen verworfen?

Die Planungen wurden verworfen, da weder emissionsarme Züge existierten, die ohne Oberleitung fahren können, noch eine Einigkeit darüber herrschte, wie genau Andienung und Angebot aussehen sollten. Zu dem Zeitpunkt wurde eine Führung der Züge durch Markgröningen und durch die Weststadt als wichtigste Merkmale betrachtet. Seitdem hat sich ergeben, dass die Führung durch die Weststadt aufgrund der großen Fahrzeitverluste für Fahrgäste aus Markgröningen und Möglingen nicht wirtschaftlich ist. (Umsetzung) (Zeit) (Sonstiges)

Fragen zu Verfahren und Politik

Warum ein neues (altes) Konzept? Entscheidung!

Die Reaktivierung Schienenstrecke nach Markgröingen erlaubt im Rahmen der Doppelstrategie eine zeitnahe Einführung eines attraktiven Angebots, das weit in die Region wirken kann und dennoch bei Bewilligung der Fördergelder für die Stadtbahn von dieser ebenfalls nutzbar ist. (Technische Machbarkeit) (Sonstiges)

Können die Fahrpreise erhalten bleiben?

Die Fahrpreise werden generell verbundweit durch den VVS festgelegt und angepasst. Es gibt keine lokalen Unterschiede. (Qualität) (Sonstiges)

Die öffentliche Verkehrsinfrastruktur ist in Ludwigsburg meiner Meinung nach gut! Welche Vorteile bekommt LB durch die neuen Lösungen? Sollte man nicht eher auf weniger Autoverkehr in der Innenstadt setzen?

Mit der Doppelstrategie ergeben sich verschiedene Wirkungen: durch die Reaktivierung der Schienenstrecke können die Bürger aus Margröningen und Möglingen mit kurzen Reisezeiten den Ludwigsburger Bahnhof erreichen und erhalten dadurch eine attraktive Alternative zum Auto. Mit der Verlängerung nach Kornwestheim zu W&W wird ein Gewerbestandort mit ca. 4500 Mitarbeitenden erschlossen. Auf der Schiene können Regionalverbindungen bis nach Esslingen und Leonberg eingerichtet werden. Mit den Systemen für Ludwigsburg werden mehr Kapazität nach Oßweil und schnellere Verbindung zwischen West- und Oststadt geboten. Mit dem BRT sollen schnelle Verbindungen nach Remseck und nach Waiblingen möglich werden. (Qualität) (Verkehr)

Kann man einen Förderantrag als "Rücklage" für die Zukunft stellen? Ist das erlaubt? Macht Regierung da mit?

Da ein Förderantrag erst der Beginn einer Förderbewilligung ist, bedeutet dies je nach Größe immer eine zeitliche Verzögerung, die sich über viele Jahre bewegen kann. Der Antrag für die sog. Kategorie C nach Bundes-GVFG bedeutet erst einmal die Aufnahme in die Liste von Projekten, die eine Förderung verlangen und das Mindestkriterium eines volkswirtschaftlichen Nutzen-Kosten-Verhältnisses größer 1 erfüllt. (Qualität) (Förderung)

Sind Park&Ride Parkplätze geplant?

Solche Überlegungen gibt es. In Frankreich sind solche in BRT-Systeme integriert. Dies ist zuletzt in Bezug auf den Bedarf festzulegen. (Qualität) (Verkehr)

Angeblich fährt die Stadtbahn am Bedarf vorbei: Wieso kommt der Bedarf nicht zur Stadtbahn? Also neue Stadtteile/Siedlungen nur entlang der Bahnstrecke, siehe zum Beispiel Freiburg-Rieselfel?

Dies ist prinzipiell denkbar, doch der Trend geht gerade in Agglomerationen dazu über, neue Flächeninanspruchnahmen mit Bedacht vorzunehmen und parallel nachzuverdichten. Eine Infrastrukturplanung, die neuen Siedlungsdruck erzwingt, um wirtschaftlich zu werden, ist weder nachhaltig noch raumplanerisch in hochbelasteten Räumen, wie der Region Stuttgart sinnvoll. Darüber hinaus besteht in Freiburg bereits ein Stadtbahnnetz, so dass das Rieselfeld eine Ergänzung des Bestandsnetzes ist und nicht eine Erschließung, um damit ein Projekt wirtschaftlich zu machen. (Regionale Bedeutung) (Städtebau)

Akzeptanz für ÖPNV schaffen! Preise in LB zu hoch!

Ludwigsburg liegt im Verkehrsverbund Stuttgart (VVS)und ist somit abhängig von der Preis- und Tarifpolitik des VVS. Bei einer Vergünstigung der Tickets sollte aber in Bezug auf die Förderung und Attraktivierung des ÖPNV eher darauf geachtet werden, dass ein Anreiz geschaffen wird, Dauerkunden für Jahres- und Monatskarten zu gewinnen. (Regionale Bedeutung) (Sonstiges)

Zusammenarbeit mit den umliegenden Kommunen? Niemanden vergraulen!

Mit den umliegenden Gemeinden müssen enge Abstimmungen erfolgen, es werden Angebote gemacht und gemeinsam Lösungen entwickelt (z.B. eine interkommunale Radbrücke). Die ersten Gespräche laufen seit Mitte April. (Regionale Bedeutung) (Sonstiges)

Wie stehen die betroffenen Gemeinden zur Reaktivierung der Bahnstrecke?

Da die Kommunen vor allem eine rasche Anbindung an hochwertige Schienensysteme anstreben, stehen sie dieser nicht ablehnend gegenüber. (Regionale Bedeutung)

Bahnstrecke Markgröningen – Ludwigsburg: Wirtschaftlichkeit? Warum nicht mit Reaktivierung anfangen?

Wir wollen die Bahnstrecke reaktivieren, in Abstimmung mit den Nachbarkommunen und dem Landratsamt.

Wird der Kreistag Ludwigsburg durch die Anbindung Markgröningens an die Stadtbahn auch die Weiterführung der Ostumfahrung im Norden von Markgröningen neu auf den Prüfstand stellen?

Die Stadt Ludwigsburg kann sich nicht zu möglichen Beschlüssen des Kreistages äußern. (Sonstiges)

Ist ein Bürgerentscheid möglich/angedacht oder bleibt Entscheidung bei Gemeinderat?

Die Bürger werden in verschiedenen Veranstaltungen Gelegenheit haben, sich zu informieren und zu äußern. Dieses Meinungsbild soll dann als Entscheidungsgrundlage für den Gemeinderat dienen. (Sonstiges)

Weshalb darf die SSB (als Anbieter eines Systems vermutlich nicht voreingenommen) am Gutachten von Intraplan mitwirken? Wie kann die SSB unvoreingenommen über Trassenführung / Kosten von Niederflursystemen urteilen?

Die SSB kann in betrieblichen Fragen aufgrund ihrer Erfahrungen weiterhelfen. Einmalige Investitionskosten und jährlich zu erwartende Folgekosten werden jedoch von unabhängigen Ingenieurbüros ermittelt. (Sonstiges)

Fragen zu sonstigen Themen

Warum wird eine Busbeschleunigung nicht bereits heute umgesetzt? (mit Busspuren und Vorrang-Signalisierung)

Busbeschleunigung ist bereits heute in definierten Bereichen eingesetzt. (Technische Machbarkeit) (Verkehr)

Wie kann die Anbindung an die großen Wohngebiete (Hardt)/ Unterbringungen in Markgröningen erfolgen? Autonom fahrende Minibusse? BRT? Kombizug (Bahn mit Straßen- und Schienenzulassung)?

Die Anbindung könnte über ein Ortsbussystem gelöst werden. (Technische Machbarkeit) (Sonstiges)

Könnte autonomes Fahren die ÖPNV-Systeme zukünftig ersetzen? Brauchen wir dann überhaupt noch die Gleisinfrastruktur?

Das Gleissystem ist vergleichbar günstig und der Energiebedarf bei Bahnen relativ gering. Autonomes Fahren lohnt sich v.a. in Bereichen, in denen Bus und Bahn nicht wirtschaftlich sind. Sobald wir per Linienverkehr viele Menschen transportieren müssen, brauchen wir Trassen. (Technische Machbarkeit) (Sonstiges)

Warum spielen bei der Stadtverwaltung die erreichbaren Fahrgastzahlen anscheinend keine Rolle? Diese sind bekanntlich bei dem BRT am geringsten und bei der Niederflurbahn am höchsten!

Zuletzt sind die Fahrzeuge nach dem Bedarf zu wählen und nicht nach der möglichen Maximalkapazität. Dies wäre ökonomisch und energetisch nicht sinnvoll. Die Aussage ist somit nicht pauschal beantwortbar, da dies von den eingesetzten Fahrzeugen abhängt. Im Rahmen der Doppelstrategie wird aber diesbezüglich der BRT als Vorlaufbetrieb betrachtet, so dass bei weiter steigendem Bedarf dann auf größere Transportgefäße wie die Stadtbahn umgestellt werden kann. (Qualität) (Betrieb)

Bei Schienenfahrzeugen spielt die Laune des Fahrers keine Rolle - wie kann der Kundeservice in Bussen garantiert werden?

Dies bei Ausschreibungen durch die Festlegung von Qualitätsmerkmalen und ggf. durch Bonus/Malus-Regelungen zu steuern. (Qualität) (Sonstiges)

Warum wird das bestehende Bussystem nicht ausgebaut?

Die Integration des BRT entspricht einem Ausbau des bestehenden Bussystems, da beides als Einheit zu betrachten ist und auch die regulären Busse davon profitieren würden. (Qualität) (Netz)

Ist ein Pendelverkehr Boot Hoheneck <-> Hochberg möglich?

Im Prinzip ja. Durch die dazwischen liegende Schleuse sind aber attraktive Reisezeiten nicht zu erwarten. Ein paralleler Bus würde hier deutlich raschere Reisezeiten bieten. (Regionale Bedeutung) (Bedarf)

Könnte man die interkommunale Trasse (Markgröningen - LB - Aldingen) als Hochflur (SSB) ausführen und den kommunalen ÖPNV in LB als BRT, sozusagen als kombiniertes System?

Auch eine solche Kombination ist grundsätzlich denkbar, jedoch nur sinnvoll, wenn die Fahrgastzahlen zum jeweiligen System passen. (Netz)

Warum Stadtbahn Ludwigsburg und nicht Stadtbahn Kreis Ludwigsburg?

Der Name bezieht sich auf den Landkreis und nicht die Stadt. Darüber hinaus ist auch der Landkreis Vorhabenträgerin. (Sonstiges)

Wie hoch ist der Wertverlust der angrenzenden Grundstücke / Häuser?

Mit dem Ausbau des ÖPNV sind keine Wertverluste der Grundstücke verbunden. (Grundstücke)

Wie können die Bürger ihre Meinung zu der einseitigen Darstellung der Ludwigsburger Verwaltung äußern?

Die Bürger werden in verschiedenen Veranstaltungen Gelegenheit haben, sich über alle Varianten zu informieren und zu äußern. Dieses Meinungsbild soll dann als Entscheidungsgrundlage für den Gemeinderat dienen. (Sonstiges)

Grundsätzlich einfach mal Lob an dieser Stelle! Die Stadt entwickelt sich (seit 2004) stetig! Wirklich toll, welche Projekte angegangen und wie die Ludwigsburger eingebunden werden! Besonders klasse sind zum Beispiel die Bepflanzung, der Newsletter und Ve

Gerne. (Stadtverträglichkeit) (Sonstiges)

Wo verläuft die geplante Seilbahn? Versicherung der Häuser?

Die Studie zur Seilbahn sieht eine Führung über der Schwieberdinger Straße vor. (Konflikte Stadtverkehr) (Sonstiges)

Wie läuft die Verkehrsführung, wenn Schillerplatz verkehrsberuhigt wird (was wir grundsätzlich befürworten!)?

Im Zusammenhang mit dem Projekt ZIEL soll die heutige von Bussen befahrene Achse beibehalten werden und zukünftig für ÖPNV BUS/BRT/Stadtbahn vorbehalten sein. (Konflikte Stadtverkehr) (Verkehr)

Welche PKW-Parkmöglichkeiten gibt es am Bahnhof Ludwigsburg?

Es gibt das Parkhaus am Westportal. Zusätzlich sind im Bahnhofsumfeld auch Standorte für Kurzzeitparker und Kiss&Ride geplant. (Konflikte Stadtverkehr) (Sonstiges)

In Amsterdam fahren zig Fahrräder zusammen, wo genau sollen die Gefahren liegen?

In den Niederlanden wird großer Wert darauf gelegt, dass Fahrradfahrer unabhängig von Gleisachsen im Straßenraum fahren können. Es wird mindestens auf hinreichend Abstand und Platz geachtet. Die Voraussetzungen sind z. B. in der Myliusstraße gemäß der aktuellen Planungen nicht gegeben, da hier die Stadtbahnhaltestelle der Achse Markgröningen-Schlösslesfeld liegen würde und darüber hinaus durch die heutige Allee nur der reguläre Straßenraum mit den Gleisen mit einer Breite von 6,50m liegen würde. (Konflikte Stadtverkehr) (Sonstiges)

Welche Verkehrskonzepte gibt es für die Schwieberdinger Straße?

Die Stadt Ludwigsburg prüft Verbesserungen für die Weststadt. Durch die Reaktivierung der Markgröninger Bahn für den Personenverkehr wird damit gerechnet, dass Verkehre aus dem Strohgäu vom PKW auf die Bahn verlagert werden können. (Konflikte Stadtverkehr) (Verkehr)

Was will man gegen die Unpünktlichkeit der Busse tun, die auf den öffentlichen Straßen oft im Verkehr stecken bleiben? Es sollten außerdem kürzere Taktzeiten eingerichtet werden! Sonst ist das Stadtbahnmodell schneller und verlässlicher, besonders wenn ma

Eine vollständig unabhängige Gleisführung, wie in Stuttgart, wo die Stadtbahn entweder unterirdisch oder in der Straßenmitte von mehrspurigen Hauptstraßen fährt, ist in Ludwigsburg auf den vorgesehenen Achsen nach den uns bisher vorliegenden Planungen mit Beeinträchtigungen der Alleen zu realisieren.
Da die Stadtbahn z. B. die Sternkreuzung und die Kreuzung Stuttgarter Str./Hindenburgstraße befahren soll, sind auch dort Ampel-Bevorrechtigungen (auch wegen der Förderfähigkeit durch den Bund) erforderlich, wie sie für die Bus auch gelten können.
Die darüber hinaus erforderlichen eingleisigen Abschnitte im Bereich Ludwigsburg Bahnhof können in Bezug auf die betriebliche Stabilität nicht abgeschätzt werden, bis eine entsprechende Vor- und Entwurfsplanung seitens des Landratsamtes beauftragt wurde. (Konflikte Stadtverkehr) (Verkehr)

Anmerkung: Derzeit ständig Stau in der Solitudestraße Richtung Mathildenstraße, vor allem seit Aleenstaße hauptsächlich für Radfahrer frei ist! Bitte hier nach Alternativen suchen! Danke

In der Zwischenzeit wurden die Phasen an der Lichtsignalanlage im Kreuzungsbereich Solitudestraße / Mathildenstraße optimiert. (Konflikte Stadtverkehr) (Verkehr)

Kommen die Autos aus der Myliusstraße raus?

Ja. Früher oder später jedoch verkehrsberuhigt, nur noch für Anlieger und Taxifahrer.

Warum ZOB komplett umbauen?

Der ZOB ist derzeit nicht barrierefrei und damit sanierungsbedürftig (Vorschr. Bis 2022). Die Fördermittel hierfür sind verfügbar. (Umsetzung) (Baulicher Aufwand) (Sonstiges)